Aus dem Polizeibericht für den 26. Oktober

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Die Landespolizeiinspektion Gotha. Foto: Rainer Aschenbrenner

Landkreis (red/ots, 26. Oktober, Stand 13 Uhr)

Verkehrsunfall mit Personenschaden
Remstädt. Gestern kam es um 16.10 Uhr auf der B247 zwischen Gotha und Warza zu einem Verkehrsunfall. Im Bereich des Abzweigs nach Remstädt kollidierte ein 36 Jahre alter Mann mit seinem Skoda mit dem Ford einer 39-Jährigen. Die Dame verletzte sich dabei und kam ins Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand massiver Sachschaden, der Skoda war infolge des Unfalls nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Fahrzeugbrand – Zeugensuche
Ohrdruf. Gestern erhielt die Gothaer Polizei um 00.50 Uhr die Mitteilung eines Fahrzeugbrandes auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Suhler Straße. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, der Schaden am VW beläuft sich jedoch auf ca. 15.000 Euro. Personen verletzten sich glücklicherweise nicht. Die Brandursache ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen, es wird wegen Brandstiftung ermittelt. Ein Unbekannter setzte offenbar den VW gestern Abend, zwischen 21.15 Uhr und heute Morgen 00.50 Uhr im Brand. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise auf den Täter haben und ist unter der Nummer 03621-781124 (Bezugsnummer 0249918/2021) erreichbar.

Achtung im Straßenverkehr – Warnung vor Wildunfällen
Im gesamten Jahr kommt es regelmäßig zu Wildunfällen. Doch insbesondere im Herbst ist die Gefahr besonders hoch, da es vermehrt zu Wildwechsel kommt und die Sicht aufgrund von Dämmerung und Nebel in den frühen Abend- bzw. frühen Morgenstunden schlechter ist. Allein in den ersten Oktoberwochen registrierte die LPI Gotha über 87 Unfälle im Zusammenhang mit Wildtieren. Am häufigsten stießen die Fahrzeugführerinnen und -führer mit Rot-/ bzw. Dammwild zusammen, in Einzelfällen kam es auch zur Kollision mit einem Dachs. Glücklicherweise verletzten sich bei diesen Unfällen keine Personen. Die Sachschäden sind jedoch nicht selten erheblich. Folgende Hinweise können helfen, dass es nicht zum Unfall kommt:

– Achten Sie auf Warnhinweise am Straßenrand – Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit auf die Sicht- und Lichtverhältnisse an und halten sie den erforderlichen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug – Wildtiere, die neben der Fahrbahn stehen, können plötzlich auf Fahrbahn laufen – Ein Tier kommt selten allein! Wenn ein Tier die Straße überquert hat, ist mit weiterem Wildwechsel zu rechnen – Fernlicht kann Wildtiere irritieren, so dass sie wie erstarrt auf der Straße stehen bleiben können. Daher lieber Fernlicht ausschalten, kontrolliert abbremsen und hupen. Beim Abbremsen auch auf den nachfolgenden Verkehr achten. – Ist eine Kollision nicht vermeidbar: Lenkrad festhalten, Spur halten und kontrolliert abbremsen.

Sollte es zum Unfall gekommen sein, ist die Unfallstelle zunächst zu sichern (z.B. Warnblinkanlage einschalten, Warndreieck aufstellen). Anschließend kann die Polizei informiert werden und gegen eine Gebühr wird eine Wildunfallbescheinigung für die Versicherung ausgestellt. Für die spätere Schadensregulierung kann es hilfreich sein die Unfallspuren fotografisch zu dokumentieren. Auf keinen Fall darf ein totes Tier mitgenommen werden, hier handelt es möglichweise um eine Straftat.

Rückfragen bitte an:

Thüringer Polizei
Landespolizeiinspektion Gotha
Thüringer Polizei
Telefon: 03621-781503
E-Mail: presse.lpigth@polizei.thueringen.de
http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

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