Bürger stiften dem Stadtarchiv wertvolle Briefsammlungen

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Foto: Stadtverwaltung Gotha

Gotha (red, 7. März). Ein in München lebender Gothaer hatte einen Brief des späteren Gothaer Oberbürgermeister Dr. Günther Gottschalk aus der Zeit seiner Kriegsgefangenschaft erworben. Den stiftete er nun dem Stadtarchiv.

Zudem hat Dr. Wolfgang Steguweit den Brief-Nachlass von Ruth und Hans Wieczorek dem Stadtarchiv als Schenkung überlassen. Die Tochter hatte das Konvolut von Briefen ihrer Eltern an den international anerkannten Gothaer Historiker zur persönlichen Verwendung überlassen. Dr. Steguweit gab im Jahrbuch zur Stadtgeschichte „Gotha illustre“ im Jahr 2018 mit dem Beitrag „Vom schweren Neubeginn in Gotha in den Jahren 1946 und 1947“ einen ersten Einblick in die wertvolle Sammlung.

Sie umfasst elf Briefe von Ruth Wieczorek an ihren Mann in schottischer Kriegsgefangenschaft (1944 – 1948) mit einem Lebenslauf, 80 Feldpostbriefen von 1943 bis zur Gefangennahme am 18. Oktober 1944 und 30 Briefen und Briefkarten aus der Gefangenschaft in Schottland von November 1944 bis zum 8. Juni 1948.

„Gerade jetzt, wo wir so viel klagen über die Einschränkungen unserer Freiheitsrechte, macht der Blick in einen Brief aus einem Gefangenlager richtig demütig und lässt erkennen, was wirklich wichtig ist“, so Oberbürgermeister Knut Kreuch bei der Übergabe der Dokumente ans Stadtarchiv Gotha zur Auswertung und Verwahrung.

 

 

Maik Märtin

Pressereferent

MSB Kommunikation

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