Corona: Vor allem Mütter stecken im Job zurück

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Gotha, 18. Mai
(red/ra). Ein Studie der Jobplattform Stepstone ergab, dass sich Eltern in der Corona-Krise zunehmend ausgebrannt und von der Politik allein gelassen fühlen. Vor allem Mütter kümmerten sich um die Kinder und den Haushalt und steckten deshalb beim Job zurück: Für die Gleichberechtigung sei das ein fataler Rückschritt.

Für die Umfrage wurden Ende April 2020 rund 7.000 ArbeitnehmerInnen in Deutschland befragt.

Deutlich mehr Mütter (42,5 Prozent) als Väter (27,3 Prozent) gaben an, dass sie sich aufgrund der Doppelbelastung aus Job und Kindern seit der Corona-Pandemie kaum auf ihre Erwerbsarbeit konzentrieren können. Bei gut der Hälfte der Mütter (49,8 Prozent) bleiben dadurch zwangsläufig Arbeitsaufgaben liegen, unter den Vätern hingegen nur bei rund 40 Prozent. 27,6 Prozent der befragten Mütter fühlen sich durch die Situation sogar gezwungen, Urlaub zu nehmen, um die Kinderbetreuung gewährleisten zu können. Die Ergebnisse legen nahe, dass in der Krise vor allem die Frauen den Männern den Rücken freihalten – ganz wie in alten Zeiten.

Gesonderte Daten zu Alleinerziehenden liegen in der Studie nicht vor.

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