Der Landkreis Gotha rüstet die Freiwilligen Feuerwehren in der Region mit neuen Fahrzeugen aus.
Die neue Technik soll für mehr Sicherheit sorgen und die Einsatzbereitschaft der Wehren aufrechterhalten. Dazu gingen zwei Mannschaftstransportwagen (Foto) an die Freiwilligen Feuerwehren Neudietendorf und Wölfis. Die Kosten für diese Fahrzeuge belaufen sich auf 234.000 Euro. Das Land Thüringen hat die Anschaffung mit jeweils 25.000 Euro gefördert. In jedem Fahrzeug finden acht Personen Platz.
Die Fahrzeuge werden dem Katastrophenschutzzug „Wasser und Retten“ zugeteilt „Mit den neuen Fahrzeugen können Einsatzkräfte als ‚Nachrücker‘ an den Ort des Notfalls gebracht werden“, erklärte der Kreisbrand-inspektor Daniel Marggraf. Das sei jedoch nur ein Bereich, in dem die Einsatzfahrzeuge von den Ehrenamtlichen aus den Hallen gebracht werden. „Genutzt werden sollen die Mannschaftstransportwagen auch für die Gefahrenabwehr im örtlichen Einsatzgebiet und für die Jugendfeuerwehr“, so Marggraf.
Für den Gothaer Landrat Onno Eckert ist klar: „Die Fahrzeuge sehen nicht spektakulär aus. Sie sind trotzdem ein unverzichtbarer Bestandteil der Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren.“ Auch die Kreisverwaltung selbst darf sich über zwei Neuzugänge im Fuhrpark im Wert freuen. Zum einen geht ein Dienstfahrzeug an die Kreisbrandinspektion. Mit diesem habe das Personal einen neuen Wagen für Außeneinsätze im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes, freut sich Daniel Marggraf.
Andererseits kann die neue Brandschutzerzieherin mit einem kürzlich erworbenen Fahrzeug durch den Landkreis reisen. Victoria Kein ist erst seit kurzer Zeit im Landratsamt angestellt und strotzt nur so vor Tatendrang. „Die Brandschutzerziehung ist für Kinder an Schulen und Kitas gedacht. Mit einer guten Mischung aus Theorie und Praxis lernen die Kinder alles rund um die Themen Notruf, Feuerwehr und Gefahren im Alltag“, so die Brandschutzerzieherin. Ausgestattet ist das neue Fahrzeug mit dem „Gefahrenhaus“, einem Stapel Brandschutzpässe und dem Maskottchen Fritzi Funke. Eines fällt Landrat Onno Eckert sofort ins Auge: „Der PKW für die Brandschutzerziehung hat gar keine Blaulichtleiste.“ Sonst erinnert sein Aussehen stark an das der Einsatzfahrzeuge. Der Landkreis wolle damit ein klares Signal senden, sagte Onno Eckert: „Die Kinder sollen die Verbindung von der Brandschutzerziehung zur Feuerwehr direkt erkennen. Genau deshalb erhielt der PKW die gleiche Folierung wie unsere übrigen Einsatzfahrzeuge.“
Im Ergebnis gehe der Landkreis in die richtige Richtung und unternehme wichtige Schritte für die Zukunft. Dazu ergänzte der Landrat: „Wir machen das hier nicht zum Selbstzweck. Wir sind dankbar, dass engagierte Menschen uns die Technik abnehmen und damit für Sicherheit im Landkreis sorgen.“
Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Oscar am Freitag-Magazin, Ausgabe 6 (2026)






















