Die CDU Friedrichroda wählt 14 Kandidaten für die Stadtratswahl am 26. Mai 2024

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Die Stadtratskandidaten der CDU Friedrichroda – v.l.n.r.: Stefan Möller, Andrea Hoodt, Thomas Einspron, Cordula Bischof, Ralf Ritter, Hans-Georg Creutzburg, Bert Fröhlich, Lothar Große, Falk Ortlepp, Isabell Grinda, Markus Völlmer, Heiko Riemann (auf dem Foto fehlen Michael Ardhuin und André Gessert). Bild: Vincent Grätsch

CDU Friedrichroda wählt 14 Kandidaten für Stadtratswahl am 26. Mai 2024

Creutzburg: „Wir wollen Friedrichroda und seine Ortsteile mit einer starken Mannschaft gestalten.”

Gut gefüllt war die Versammlung der CDU Friedrichroda, bei der die Kandidaten für die Wahl zum Stadtrat am 26. Mai 2024 aufgestellt wurden.

Angeführt wird die Liste vom Ortsverbandsvorsitzenden Hans-Georg Creutzburg (34) aus Friedrichroda. Er arbeitet bei der Thüringer Aufbaubank und berät Kommunen bei Investitionsvorhaben. Auf Platz 2 wird die Leiterin der Musikschule „Fröhlich” Cordula Bischof (53) aus Ernstroda kandidieren. Markus Völlmer (46) aus Friedrichroda übernimmt Listenplatz 3. Er ist gelernter Zimmermann und Holzbildhauer sowie seit einigen Jahren Chef der Thüringer Bergteufel.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtrat, Stefan Möller (59), wird auf Platz 4 der Liste ins Rennen gehen. Ortsteilratsmitglied und Elektromonteur Thomas Einsporn (47) aus Finsterbergen wurde mit dem vorderen 5. Platz bedacht. Auf der Liste kandidieren weiterhin Personen wie Bert Fröhlich, Ortsteilbürgermeister von Ernstroda, der Finsterberger Busunternehmer André Gessert oder Andrea Hoodt, Unternehmerin aus Friedrichroda. Die größte Überraschung bildet das Comeback des Unternehmers Falk Ortlepp, der sich nach einer Pause wieder im Stadtrat einbringen möchte.

Hans-Georg Creutzburg sagte es sei gelungen mit 14 Kandidaten ein tolles Team mit bekannten Persönlichkeiten aufzustellen. Dies seien Kandidaten mit und ohne Parteibuch, jung und alt, Städter und Ortsteilbewohner, Selbstständige und Angestellte. Er sei stolz auf die Vielschichtigkeit der Kandidaten, denn der Stadtrat müsse mehr als jetzt von verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven belebt werden.

Themen sehe er einige, bei der die nächste CDU-Fraktion im Stadtrat Akzente setzen möchte. Der Ausbau des Tourismus und der Wirtschaft, die Entwicklung zur kinderfreundlichen Kommune, die Stärkung des Ehrenamtes sowie die Schaffung von sinnvollen Freizeitangeboten für Jugendliche, sind nur einige der Themen, die Creutzburg und die Kandidaten auf der Liste nun in ein Wahlprogramm mit Lösungsangeboten zusammenfassen wollen. Wie das in praktische Maßnahmen umgesetzt werden kann, wollen die Kandidaten in einer Programmwerkstatt Mitte März erarbeiten.

Einen Abschied gab es auch. Der langjährige Stadtrat Winfried Völlmer kandidiert nach über 15 Jahren Mitgliedschaft nicht erneut für den Stadtrat. „Für seine Arbeit für Friedrichroda sind wir Winfried Völlmer dankbar und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute”, so Fraktionsvorsitzender Stefan Möller.
Die Mitgliederversammlung fand am 23. Februar 2024 im Restaurant „Salt & Pepper” in Friedrichroda statt.

Persönliches Statement Hans-Georg Creutzburg zur Bürgermeisterwahl:
„Seitdem ich vor zwei Jahren mit meiner Familie nach Friedrichroda gezogen bin, bin ich ganz oft gefragt worden, ob ich mich nicht in diesem Jahr zur Kommunalwahl als Bürgermeister von Friedrichroda bewerben möchte. Diese Frage habe ich aufgrund meiner aktuellen Lebenssituation (ein neuer Job der mir richtig gut gefällt & junge Familie) immer wieder verneint. Für mich war klar, ich unterstütze gerne ehrenamtlich und bewerbe mich „lediglich” am 26.05.2024 um einen Sitz im Stadtrat. Mehr nicht.
Mittlerweile zeichnet sich ab, dass es wahrscheinlich nur einen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters geben wird. In diesem Zusammenhang habe ich in letzter Zeit an ganz vielen Stellen im Ort die Stimmung aufgegriffen, dass die Leute zu einer Wahl tatsächlich auch eine Wahl haben wollen. Alles andere führt nur zu einer noch größeren Politikverdrossenheit, die sich eine kleine Stadt wie Friedrichroda, die so lebenswert ist und so viel Potential hat, auf keinen Fall erlauben kann. Denn dafür stehen in den nächsten Jahren einfach zu viele wichtige Entscheidungen an, für die es aus meiner Sicht eine starke Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger braucht.
Aus diesem Grund habe ich mich in der letzten Woche doch dazu entschieden, mich um das Amt des Bürgermeisters von Friedrichroda zu bewerben. Ich bin davon überzeugt, dass eine Demokratie unterschiedliche Standpunkte braucht und die Menschen auf keinen Fall das Gefühl haben dürfen, dass sowieso schon alles im Vorhinein festgelegt und entschieden ist. Mir ist bewusst, dass ich mit Sicherheit nicht als Favorit ins Rennen gehe. Trotzdem möchte ich mit der Kandidatur meinen persönlichen Beitrag, in ohnehin schon herausfordernden Zeiten, leisten.
Ich freue mich sehr über den großen Zuspruch und die einstimmige Unterstützung vom letzten Freitag. Für die Stadtratswahl haben wir eine tolle Liste mit vielen engagierten Menschen aus Friedrichroda und seinen Ortsteilen aufgestellt.”

Die offizielle Nominierung soll am 18. März 2024 in Friedrichroda stattfinden.

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