Digitale Endgeräte an Gothaer Schulen übergeben

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Bild: freepik.com

Die Stadt Gotha, als Träger von sieben Grundschulen, zwei Regelschulen und einer Gemeinschaftsschule, hat im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms des Bundes insgesamt 208 Tablets mit Tastatur und Hülle für SchülerInnen beschafft und den Schulen übergeben. Die Schulen organisieren, entsprechend der Vorgaben aus dem Fördermittelprogramm, eigenständig die Ausleihe an die Schülerinnen und Schüler, bei denen es einen besonderen Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte gibt und das Erreichen der Unterrichtsziele gefährdet ist.

Die Administration und Wartung der Geräte erfolgt zentral über die EDV-Abteilung der Stadtverwaltung Gotha. Im Rahmen der Übergabe werden Lehrerinnen und Lehrer in einer Videokonferenz durch die Stadtverwaltung in die Handhabung der Geräte eingewiesen. Die Stadt Gotha hat für die Beschaffung insgesamt 123.712 € Fördermittel von Bund und Land erhalten. Der Stadtrat Gotha hatte im letzten Jahr beschlossen, zusätzliche Mittel in Höhe von 6.288 € bereitzustellen, so dass insgesamt 130.000 € investiert werden konnten.

Seitens der Stadtverwaltung wird darauf hingewiesen, dass es für Familien und Leistungsberechtigte nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende) auf Antrag beim Job-Center im Regelfall 350 € für die Beschaffung eines digitalen Endgerätes gibt. Ähnlich verhält es sich für Familien und Leistungsberechtigte nach dem SGB XII (Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung). In diesen Fällen kann beim Sozialamt des Landkreises ein Antrag in vorgenannter Höhe erfolgen. Die Schulen bestätigen die Notwendigkeit für diese Geräte zur häuslichen Teilnahme am Schulunterricht.

„Mit der Beschaffung dieser digitalen Endgeräte durch die Stadtverwaltung Gotha, die an Schülerinnen und Schüler verliehen werden sowie der Möglichkeit beim Job-Center und beim Sozialamt Anträge zum Kauf dieser Geräte zu stellen, können Kinder aus besonderen Lebenslagen am Distanzunterricht teilnehmen. Und diese Geräte können auch künftig für schulische Recherchen im Internet genutzt werden. Das ist eine positive Nachricht in der für Familien schwierigen Corona-Zeit“, so die Sozialbeigeordnete der Stadt Gotha, Marlies Mikolajczak.

MSB Kommunikation

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