„Gothaer Braukapazitäten auf deutschem Biermarkt von geringem Wert“

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Der "Kampf" um OeTTINGER ist noch nicht beendet. Symbolfoto: Alexas Fotos/Pixabay

Gotha (red, 18. Juni). „GetränkeNews“, eines der renommierten Fachblätter der Branche, berichtet auch über die Causa OeTTINGER.

Man nimmt an, dass OeTTINGER gerade in den neuen Bundesländern einen irreparablen Imageschaden erleiden könnte. „Ostdeutsche Bierfreunde gelten als markentreu, aber auch nachtragend.“

Erschwerend komme die starke Konkurrenz beim Billigbier mit Sternburg („Sterni“) aus Leipzig und AB Inbev mit „Hasseröder“ hinzu. „Kastenpreise um die sieben Euro sind längst keine Seltenheit mehr.“

Die Spezialisten glauben, dass das Scheitern des Verkaufs der Hasseröder Brauerei in Wernigerode 2018 wegen zu geringer Renditekraft einen „eher ernüchternden Marktstatus“ auch für den Standort Gotha bedeute. Zudem habe OeTTINGER vor Ort gepatzt: „Die eigentliche Heimatmarke („Gothaer Pils“) erfuhr weder Pflege noch Distributionserweiterung.“

Daher bleibe der Ausgang der Geschichte offen – auch oder trotz der von Lokal- und Landespolitik erwünschten Standortverwertung.
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Wer „GetränkeNews“ ist
Das sind die Fachjournalisten Barbara Rademacher und Dirk Omlor (l., Screenshot der Homepage). Seit über 20 Jahren berichten sie über die Getränkebranche und sind bestens mit den Themen vertraut, die die Branche bewegen.
Dank ihres Netzwerks und dem fundierten Wissen über Getränkesegmente, die Marken und deren Macher garantieren sie Seriosität sowie treffende Einordnung und Bewertung ihrer Nachrichten.
Sie gründeten 2018 das Start-up „Omlor & Rademacher, Text und Konzept“ mit dem zentralen Projekt „getraenke-news.de“. Das Online-Magazin ist seit 1. Oktober 2018 am Start und bietet tagesaktuelle Nachrichten aus Industrie und Handel.

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