Gothaer Bus-Streit: Insolvenzverwalter fordert Einstellung der Steinbrück-Fahrten / Steinbrück: Fahren weiter!

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Die Firma Steinbrück ist nach Angaben der RVG „seit 26. April 2017 nicht mehr berechtigt, Beförderungsleistungen im Namen der RVG zu erbringen und Fahrscheine des VMT zu verkaufen.“ Darauf wies der RVG-Insolvenzverwalter Rolf Rombach gestern in einer Pressemitteilung hin. Rombach betonte, er habe „dies der Firma Steinbrück aus wichtigem juristischen Grund untersagt“.

Zugleich forderte er RVG-Insolvenzverwalter die Firma Steinbrück auf, „an den im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzten Bussen sämtliche Hinweise zu entfernen, die beim Fahrgast den Eindruck erwecken, es handele sich um einen Linienbus der RVG.“

Die Firma Steinbrück kommt dieser Aufforderung allerdings bislang nicht nach und hat bereits in der vergangenen Woche bekundet, weiterzufahren.

Die RVG wiederum weist zudem darauf hin, dass alle „von der Fa. Steinbrück verkaufte Fahrscheine nicht von der VMT anerkannt und nicht zur Nutzung von Dienstleistungen der VMT berechtigen.

Auch bereits erworbene Fahrscheine oder Dauer-/Monatskarten der RVG und des VMT berechtigen nur zu Fahrten in Linienbussen der RVG und in Verkehrsmitteln der VMT-Verbundunternehmen.“ Rombachs Schlussfolgerung: „Wir bitten die Fahrgäste auch im eigenen Interesse, sich vor Fahrtantritt zu überzeugen, ob es sich um einen Bus der Firma Steinbrück handelt oder nicht. Fragen Sie im Zweifelsfall jederzeit beim Busfahrer nach.“

Die Firma Steinbrück wies in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Mitteilung des Insolvenzverwalters am Mittwoch in den Titeln der Mediengruppe Thüringen erscheine. Für Wolfgang Steinbrück ein Beleg, der den Druck zeige, welcher auf dem Insolvenzverwalter lastet. Bereits heute im Vorfeld weisen wir sämtliche Inhalte zurück. Der Insolvenzverwalter negiert gültiges Recht.“ Steinbrück weiter: „Wir haben gültige Verträge!“

 

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