Gothas Feuerwehr im Großeinsatz bei schwerem Unfall

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Der Einsatz am Donnerstag zwischen Gotha und Molschleben. Foto: Feuerwehr Gotha

Landkreis (red, 28. November). Wie schon gestern kurz berichtet, gab es am Donnerstag einen folgenschweren Unfall auf der Verbindungsstraße von Gotha noch Molschleben.

Deshalb war auch die Berufsfeuerwehr Gotha gegen 17 Uhr alarmiert worden, wie Brandoberamtsrat Andreas Ritter mitteilte.

In der ersten Meldung war die Rede von einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Noch auf der Anfahrt informierte die Rettungsleitstelle die Einsatzkräfte der Feuerwehr darüber, dass noch weitere Personen betroffen seien.

Vor Ort bestätigte sich das. Zwei Pkw waren frontal aufeinandergeprallt und es waren infolge dessen vier Personen, darunter ein Kleinkind, verletzt.

Das Kind und zwei Erwachsene konnten von Ersthelfern aus dem einen Pkw bereits vor Ankunft der Einsatzkräfte aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Alle drei waren ansprechbar und wurden rettungsdienstlich versorgt.

Der Fahrer des zweiten Pkw war ebenfalls bei Bewusstsein, aber seine Beine waren durch den Aufprall eingeklemmt. Aufgrund der zahlreichen Einsätze an diesem Tag kam bei dem Unfall zum bodengebundenen Rettungsdienst ein Rettungshubschrauber mit Notarzt zum Einsatz (Anm. der Red.: u. a. fast zeitgleich gab es den schweren Brand in Tambach-Dietharz mit einem Toten und  einer Schwerverletzten sowie zuvor einen weiteren Unfall mit einem Schwerverletzten in Wandersleben).

Per Rettungshubschrauber wurde der am schwersten Verletzte nach Bad Berka ausgeflogen. Foto: Feuerwehr Gotha

Nach erster notärztlicher Versorgung des eingeklemmten Fahrers befreite ihn die Feuerwehr mit einem hydraulischen Rettungsgerät. Während seiner Rettung konnte er bei Bewusstsein gehalten werden, was ein entscheidender Vorteil war.

Als er aus seiner Zwangslage befreit worden war, wurde er für den Abtransport per Hubschrauber ins Krankenhaus nach Bad Berka vorbereitet und anschließend ausgeflogen.

Die drei anderen Verletzten wurden parallel dazu durch zwei weitere Notärzte versorgt und mit mehreren Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Nach den Rettungsmaßnahmen sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle weiter ab und unterstützte die Unfallaufnahme durch die Polizei und die Aufräumarbeiten.

Während der gesamten Zeit sicherten Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Gotha die Einsatzbereitschaft für das Stadtgebiet am Standort der Berufsfeuerwehr ab.

Gegen 21 Uhr war der Einsatz für alle Einheiten der Feuerwehr Gotha beendet und alle konnten zu ihren Standorten zurückkehren.

Zu den Ursachen des Unfalls ermittelt nun die Polizei.

MSB Kommunikation

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