Grüner Stadtrat Felix Kalbe reagiert auf scharfe Kritik des Gothaer Oberbürgermeisters

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Gotha Stadtschild

Zur Kritik der Stadtverwaltung Gotha an seiner Darstellung schreibt Felix Kalbe in einer von dieser Redaktion erbetenen Stellungnahme:

„Die Vorgänge und Beschlüsse des Krisenstabes der Stadt Gotha sind mir nicht bekannt.
Die Prüfung der vorgelegten Zeitachse ist mir ohne genaue Informationen seitens des Oberbürgermeisters nicht möglich, da der Krisenstab und die Stadtverwaltung den Stadtrat nicht darüber informieren.
Fakt ist jedoch: Diese Situation wäre leicht vermeidbar gewesen, wenn unser Antrag direkt am Tag der Einreichung in das Ratsinformationssystem eingestellt wurden wäre und die Stadtverwaltung erst nach Antragstellung die Presse informiert hätte.
Entgegen der Darstellung wurde die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nicht am 03.06.2020, sondern am 09.06.2020 – ganze 6 Tage später, informiert.

Der Oberbürgermeister besitzt meine private Handynummer und hätte mich zu jeder Zeit über dieses Verfahren informieren können – was er nicht tat! Erst elf Tage nach Antragsstellung erfolgte eine Information.
Nun die sachliche Kritik an diesem Sachverhalt als Missbilligung der besonders in diesen schwierigen Zeiten hervorragenden Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung darzustellen, entspricht nicht der Realität und meiner Absicht. Unsere Kritik richtet sich ausschließlich direkt an Oberbürgermeister Kreuch. Sollten sich jedoch Angestellte der Stadtverwaltung persönlich angegriffen fühlen, so bitte ich aufrichtig um Entschuldigung und bin jederzeit zu klärenden persönlichen Gesprächen bereit.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Gothaer Stadtrat ist zu jeder Zeit an einer konstruktiven Zusammenarbeit zum Wohle der Gothaerinnen und Gothaer bereit und hofft zukünftig durch eine transparentere Arbeit gemeinsam mit der Stadtverwaltung diesem Anspruch weiterhin voll gerecht zu werden.“

Auf diesen Beitrag von Felix Kalbe angesprochen, antwortete der Pressesprecher Maik Märtin von der Gothaer Stadtverwaltung wie folgt:  „Auch diese Antwort ist nicht besser und verwirrt nur weiter. Wir haben genau dargelegt, wie der Verlauf bei uns war und fest steht, dass wir die PI schon im Netz hatten, bevor der Antrag der Fraktion abgeschickt wurde.“

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