Im Beruf für andere Menschen da sein Neuer Zukunftsberuf startet ab 2020

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Ab 01. Januar 2020 gibt es einen neuen Beruf – Pflegefachfrau/-mann. Damit wird die Ausbildung von Alten- und Krankenpflegern zusammengeführt. In diesem Beruf steht die Pflege von Menschen aller Altersgruppen in allen Versorgungsbereichen im Mittelpunkt. Im dritten Ausbildungsjahr besteht dann die Möglichkeit, sich auf bestimmte Altersgruppen wie z.B. die Altenpflege oder die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu spezialisieren.

Die demografische Entwicklung, aber auch der medizinische Fortschritt haben dazu geführt, dass der Bedarf an Pflegepersonal, Kranken- und Altenpfleger in den letzten Jahren gestiegen ist. Diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen, da die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland weiter steigen wird. Betrachtet man die genannten Faktoren kann man von einem zukunftssicheren Beruf sprechen, der beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt verspricht.

Nicht nur als Erstausbildung interessant

Angesichts des fast flächendeckenden Fachkräftebedarfs in Pflegeberufen bietet die berufliche Weiterbildung auch für Arbeitslose oder Menschen, die neue berufliche Herausforderungen suchen, große Chancen. Die Agentur für Arbeit und die Jobcenter beraten Interessierte gern zu Umschulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Branche. Dabei wird auch geprüft, ob eine finanzielle Förderung dieser Qualifizierung möglich ist. Ein Termin für ein individuelles Beratungsgespräch kann kostenlos unter der Telefonnummer 0800 4 5555 00 vereinbart werden

Im Landkreis Gotha sind derzeitig 1.188 Menschen in Gesundheits- und Krankenpflegeberufen und 860 in der Altenpflege beschäftigt. Das entspricht rund vier Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Landkreis. Während in der Gesundheits- und Krankenpflege zwei von drei Beschäftigten Vollzeit und ein Drittel in Teilzeit arbeitet, so sind in der Altenpflege mehr als die Hälfte teilzeitbeschäftigt. Nur jeder zehnte Beschäftigte in beiden Bereichen ist ein Mann.

Im Juli waren 115 offene Stellen im Gesundheits- und Sozialberufen gemeldet.

Im Unstrut-Hainich-Kreis arbeiten 1.969 Menschen in Gesundheits- und Krankenpflegeberufen und 905 in der Altenpflege. Damit sind acht Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis in diesen Berufen tätig. Während in der Altenpflege zwei Drittel in Teilzeit arbeiten, sind in der Gesundheits- und Krankenpflege zwei Drittel vollzeitbeschäftigt. Rund 18 Prozent Männer arbeiten in beiden Branchen.

Aktuell liegen 126 offene Stellen in diesem Bereich zur Besetzung vor.

Fliesenstudio Arnold

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