„Lions“ bringen medizinische Hilfsmittel für 46.000 Euro in die Ukraine

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Auf die 2.800 km lange Reise ging ein Sextett. Foto: Lions Gotha

Gotha (red/hb, 19. März). Heute um 8 Uhr sind Gothaer „Löwen“ mit einem Hilfskonvoi in Richtung Ukraine aufgebrochen.

Der Gothaer „Lions-Club“ hatte sich einer Bitte um Unterstützung angeschlossen, die Sergej Chmara, der im Forstlichen Forschungs- und Kompetenzzentrum von ThüringenForst in Gotha arbeitet und den er an seine Arbeitskolleginnen und -kollegen sandte.

Aus der Vereinskasse wurden spontan als Grundstock 3.000 Euro entnehmen und man hatte sich an die Öffentlichkeit gewandt (wir berichteten).

„Die Resonanz war einfach überwältigend“, sagte Lions-Präsident Hartmut Bolk, den „Oscar am Freitag“ im Konvoi in die Ukraine am Telefon erreichte: „10.000 Euro hatten wir angepeilt – es wurden sagenhafte 46.070 Euro, die von 179 Spenderinnen und Spendern kamen.“

Davon wurden nun medizinischen Hilfsmittel gekauft, die mit drei Kleintransportern nach Zahony, einem ungarisch-ukrainischen Grenzübergang, gefahren werden. Dort erfolgt dann die Übergabe an eine ukrainische Hilfsorganisation, mit der Sergej Chmara den Kontakt hergestellt hatte.

Ihre Tour über rund 1.400 km bis zu Zielort führen Sergej Chmaras Kollegen Stefan Köcke, Lutz Harseim, Alexander Tobias und Mario Klein sowie Georg Göritz vom „Oldtimerfreunde Erfurt e. V.“ über Wien und  Budapest. Morgen wollen sie spätestens 18 Uhr ankommen, am Dienstag wieder zurück sein.

MSB Kommunikation

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