Sinfoniekonzert „Fernes Licht“ wird aufgeführt

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Foto: Bernd Seydel

Die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach berichtet:

Do., 23.03.2023 | 20 Uhr | Kulturhaus Gotha
Fr., 24.03.2023 | 19.30 Uhr | Landestheater Eisenach

Violine – Alexej Barchevitch
Dirigent – Markus Huber

Werke:
Jean Sibelius: „Finlandia“ – Sinfonische Dichtung op. 26
Pēteris Vasks: Konzert für Violine und Streichorchester – „Tāla gaisma“ (Fernes Licht)
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Freiheitsgedanken werden zu Noten – Musik mit erschreckender Aktualität

Die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach spielt am 23. März 2023 im Kulturhaus Gotha und am 24. März im Landestheater Eisenach das Sinfoniekonzert „Fernes Licht“. Aufgeführt werden Werke von Sibelius, Vasks und Schostakowitsch.

Unabhängigkeit – das ist das Wort, welches die Musik des Konzertabends umspannt. Alle drei Komponisten beschäftigen sich in ihren Werken mit den Themen Selbstbestimmung von Staaten, Fremdherrschaft und Freiheit und machen damit ein „Licht in der Ferne“ am Ende des düsteren Tunnels auf diese Art und Weise sichtbar. Aus der Musik schöpften und schöpfen Menschen Hoffnung.

Mit „Finlandia“ vertonte Sibelius den nationalen Freiheitsgedanken gegen die zunehmende Russifizierung und so wurde sie bald zur heimlichen Nationalhymne der Finnen und wird auch als „Freiheitssinfonie“ bezeichnet. Den Letten Pēteris Vasks inspirierte die baltische Emanzipation von Russland zu seiner Komposition „Tāla gaisma“ (Fernes Licht). Dmitri Schostakowitsch zählte zu den größten Kritikern der Sowjetunion und damit einhergehend zu den ungeliebten Feinden Josef Stalins. Nach dessen Tod brachte Schostakowitsch seine „Sinfonie Nr. 10“ zu Papier, die als eine Art Abrechnung mit dem stalinistischen Regime zu betrachten ist.

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