Schwerer Verkehrsunfall zwischen Gotha und Goldbach (ergänzt)

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Die Landespolizeiinspektion Gotha. Foto: Rainer Aschenbrenner

Gotha (red, 17. Dezember; korrigiert). Am Mittwoch kurz vor 17 Uhr gab es auf der Kreisstraße zwischen Gotha und Goldbach einen schweren Verkehrsunfall. Darüber berichteten die Gothaer Feuerwehr und auch die Landespolizeiinspektion (LPI) Gotha.

Eine 27-jährige Nissan-Fahrerin war – anders als in erster Meldung mitgeteilt – nicht allein, sondern mit ihrem 5-jährigen Sohn in Richtung Gotha unterwegs. Ein 42-jähriger Peugeot-Fahrer fuhr in Gegenrichtung. Aus bisher unbekannter Ursache stießen beide Fahrzeuge frontal zusammen.

Die 27-Jährige und der 42-Jährige wurden dabei laut Polizei nach ersten Erkenntnissen lebensgefährlich verletzt. Sie mussten durch die Berufsfeuerwehr, die kurz nach 17 Uhr eintraf, mit schwerem hydraulischen Rettungsgerät aus den Fahrzeugen herausgeschnitten werden.

Wegen der starken Deformierungen an den zwei Fahrzeugen gestalteten sich diese Arbeiten kompliziert und so mussten die beiden Erwachsenen immer wieder durch den Rettungsdienst stabilisiert werden. Nach etwa 45 min waren beide aus ihren Fahrzeugen befreit.

Sofort nach Eintreffen der Berufswehr und der Lageerkundung waren die diensthabenden Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Siebleben und –Stadtmitte nachgefordert worden, die neben den Rettungsdienst und dem Notarzt zum Einsatz kamen.

Das Kind wurde ebenfalls schwer verletzt, war aber glücklicherweise nicht im Fahrzeug eingeklemmt und konnte nach Eintreffen der Einsatzkräfte sofort ohne Maßnahmen der Feuerwehr rettungsdienstlich versorgt werden.

Die Verletzten kamen nach Gotha und Erfurt in Krankenhäuser.

Zur Unfallaufnahme wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Die Feuerwehren sicherten zudem den Brandschutz, leuchteten die Einsatzstelle großflächig aus, unterstützen die polizeiliche Unfallaufnahme und halfen bei der Beräumung der Unfallstelle, die fast vier Stunden gesperrt war.

Gegen 20.30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehren beendet.

Zu den Hintergründen des Unfalls ermittelt nun die Polizei.

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