Wohnhausbrand in der Goldbacher Straße

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Onno Eckert, Knut Kreuch und ein Anwohner stehen vor dem zerstörten Haus. Foto: OaF

 

 Am Dienstag, den 10.11.2020 kam es am Nachmittag in der Goldbacher Straße zu einem Wohnhausbrand. Das Dach des Hauses fing aus bisher unbekannten Gründen Feuer.

Aus diesem Anlass luden der Landrat des Landkreises sowie der Oberbürgermeister der Stadt Gotha zu einem Pressegespräch am heutigen Montag (dem 16.11.2020) ein.

Das Haus wurde stark beschädigt. Knut Kreuch (Oberbürgermeister der Stadt Gotha) bezeichnet es als „nicht mehr wiederaufbaubar“. Laut den Anwohnern reagierten die Feuerwehr und Polizei sehr schnell. Der Löschvorgang wurde rasch in die Wege geleitet. Trotz aller Bemühungen dauerte es ca. 24 Stunden, bis das Feuer komplett gelöscht war. Dieser Umstand wurde auch durch die, zum Zeitpunkt des Löschens, sehr große Einsturzgefahr begünstigt.Die Nachbarn handelten sehr solidarisch und boten den Betroffenen unter anderem Nachtunterkünfte an.

Im Haus waren drei Haushalte mit insgesamt sechs Personen wohnhaft. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich drei Menschen im Haus auf. Es kam glücklicherweise niemand im Feuer zu schaden. Eine Frau versuchte jedoch vehement, während der Löscharbeiten, in das brennende Gebäude einzudringen. Dabei handelt es sich, denkt einer der Augenzeugen, um einen Bergungsversuch. Gegen sie läuft aktuell ein Strafverfahren.

Des Weiteren hieß es zum heutigen Pressegespräch, man wolle das Haus schnellstmöglich abreißen lassen. Vorher begutachten noch diverse Versicherungsagenturen das Haus. Die Stadt selbst leistet keine finanzielle Unterstützung an die Anwohner. Laut Onno Eckert (Landrat) soll das Ganze im Optimal-Fall bis Weihnachten geklärt sein. Die Bewohner konnten, laut eigenen Angaben, bei Verwandten und Freunden unterkommen.

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