„Reformationsstadt Europas“: Neues Schild am Historischen Rathaus zeigt Logo und Titel  

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Foto: Stadtverwaltung Gotha

Gotha (red/PM/Maik Märtin, 16. November). Im August 2020 hat die Stadt Gotha offziell den Titel „Reformationsstadt Europas“ erhalten. Jetzt kündet nun auch ein neu erstelltes Schild am Historischen Rathaus von der erfolgreichen Bewerbung der Residenzstadt um das geschützte Label.

Die Stadt hatte sich aufgrund ihres weltweit bedeutenden reformatorischen Erbes und der Vielfalt reformatorischer Aktivitäten bei der Gemeinschaft der Evangelischen Kirchen Europas (GEKE), nach einem Beschluss des Stadtrates vom 24. Juni 2020, um die Verleihung des Titels „Reformationsstadt Europas“ beworben.

Nur wenige Wochen später hat GEKE-Generalsekretär Dr. Mario Fischer Oberbürgermeister Knut Kreuch mitgeteilt, dass der Titel zuerkannt und Gotha damit die 102. Stadt in dem länderübergreifendem Netzwerk wird.

Die Stadt Gotha ist untrennbar mit der Geschichte der Reformation verbunden. Bereits im Jahr 1522 kam mit Johann Langenhan der erste protestantische Geistliche an die Margarethenkirche. Der „Gothaer Pfaffensturm“ ging als Vorläufer des Deutschen Bauernkrieges in die Geschichte ein. Mit dem Wirken des Theologen Friedrich Myconius wird Gotha ab dem Jahr 1524 ein reformatorisches Zentrum in Mitteldeutschland. Auch Martin Luther hielt sich zwischen 1515 und 1540 sieben Mal in Gotha auf. Sein dritter Besuch am 8. April 1521 jährt sich 2021 zum 500. Mal.

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