Mit blauem Auge davon gekommen: „Rauchen im Wald ist verboten!“

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Gotha (red/tri/ra, 18. August). In Brandenburg brannte über Wochen bis zu 850 ha Wald lichterloh. In der Sächsischen und der Böhmischen Schweiz standen ebenfalls Flächen bis zu 1,5 Quadratkilometern in Flammen. Dort ist man aktuell noch beim Löschen, wobei auch Einsatzkräfte aus Thüringen helfen.
In Thüringen scheint es indes weniger dramatisch zuzugehen – zumindest, was die Feuer betrifft. Doch seit mehr als 12 Wochen gab es auch hier keine nennenswerten Niederschläge. Messungen ergaben, dass der Waldboden bis in eine Tiefe von 1 m so ausgetrocknet ist, dass Bäume keine nennenswerten Wassermengen ziehen können.
Die Folgen sind augenscheinlich: Blätter von Birken, Buchen, Eichen werden gelb, teils fallen sie schon ab. Die Wipfel von Nadelbäumen sind braun.
Wie groß die Gefahr von Waldbränden im Landkreis Gotha ist, ob und wie ThüringenForst und private Waldbesitzer auf solche Fälle vorbereitet sind – das hat „Oscar am Freitag“ Dr. Gerhard Struck und Uwe Szpöt gefragt. Struck ist Leiter des Forstamtes Finsterbergen, Szpöt Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Totenkopf-Vizerod:

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