Wettbewerb „LieblingsbusfahrerIn“ findet große Resonanz

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Wettbewerb LieblingsbusfahrerIn: deutschlandweit große Resonanz – „Niemand ist von über 1.000 Geschichten in drei Wochen ausgegangen“

Berlin/Gotha (red, Deutschlandweit können Fahrgäste seit dem 17. April ihren Lieblings-Busfahrer bzw. ihre Lieblings-Busfahrerin nominieren und ihre persönliche Bus-Geschichte erzählen.

„Wir sind jetzt – nach nur drei Wochen – überwältigt von der großen Resonanz unseres Teilnahmeaufrufes für unseren Wettbewerb LieblingsbusfahrerIn“, teilten die Initiatoren vom Fahrgastverband PRO BAHN, DB Regio, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) mit. „Wir zählen nicht nur bereits über 1.000 Einsendungen – die bislang unerzählten Geschichten kommen auch aus allen Teilen der Bundesrepublik, von Busfahrerinnen und Busfahrern aus allen Regionen. Von diesen Zahlen konnten wir im ersten Jahr des Wettbewerbs nicht ausgehen – das ist schon jetzt ein riesengroßes Dankeschön an unsere Busfahrerinnen und Busfahrer, die jeden Tag die Menschen in unserem Land klimafreundlich mobil halten.“

Der Wettbewerb möchte den engagierten Einsatz der vielen Kolleg:innen würdigen, die täglich im Linienverkehr hunderttausende Menschen von A nach B bringen. Im Sommer wählt eine vielfältige Jury, bestehend aus der Branche und darüber hinaus, die bewegendsten Geschichten aus und kürt die drei Gewinner:innen, die im September in Berlin ausgezeichnet werden. Auch die Personen, die die Siegergeschichten eingesendet haben, dürfen sich auf ein Dankeschön freuen – unter anderem eine Einladung zur Preisverleihung nach Berlin und ein Vierteljahresabo des Deutschland-Tickets. Die Bus-Geschichten können noch bis zum 30. Juni über www.lieblingsbusfahrerIn.de eingereicht werden.

Branche in Zahlen
Rund 100.000 Busfahrer:innen befinden sich deutschlandweit aktuell in gewerblichen Beschäftigungsverhältnissen. Dabei gibt jedes zweite Unternehmen an, 2022 aus personellen Gründen den Betrieb zumindest zeitweilig eingeschränkt zu haben.
Mehr als die Hälfte aller Busfahrer:innen ist älter als 50 Jahre. Daraus folgt, dass bis 2030 jährlich rund 4.000 bis 6.000 Kolleg:innen in den Ruhestand wechseln werden. Die Branche wird also jährlich bis zu 6.000 Fahrer:innen im Öffentlichen Personennahverkehr gewinnen müssen, um das altersbedingte Ausscheiden zu kompensieren.
Über die branchenweite Arbeitgeberinitiative und den dortigen Stellenmarkt sind derzeit über 12.000 offene Arbeitsplätze in allen Bereichen zu finden: www.in-dir-steckt-zukunft.de

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