Polizei: „…Osterhase ging einer beruflichen Tätigkeit nach“

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Zwergwidderkaninchen in Polizeigewahrsam. Foto: Polizeipräsidium Mainz

Mainz/Gotha (red/ots, 5. April). Dass man trotz Pandemie seinen Humor nicht verlieren muss, demonstrierte das Polizeipräsidium Mainz.
Das veröffentlichte folgende Meldung im aktuellen Polizeibericht:

„Aufgrund der aktuell herrschenden Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Maßnahmen, wie dem einzuhaltenden Sicherheitsabstand zu allen Häusern und Gärten, musste sich auch der Osterhase dieses Jahr ein besonderes Hygienekonzept überlegen.

Da das Verstecken der Ostereier eine Menge an Zeit erfordert, schaffte der Osterhase seine Aufträge nicht ganz bis zur bestehenden Ausgangssperre ab 21 Uhr. Gegen 21.30 Uhr hoppelte der Osterhase der Polizei mittig auf der Straße entgegen und bat dort um Hilfe.

Hier konnte die Polizei dem besorgten Osterhasen jedoch Entwarnung geben. Der Osterhase war offensichtlich alleine unterwegs und ging einer beruflichen Tätigkeit an der frischen Luft nach.

Da er zudem sehr aufmerksam war und seine Pfoten vor jeder Auslieferung vorsorglich putzte, bekam der Osterhase selbstverständlich keine Strafe von der Polizei.

Seiner Tätigkeit kann er also über die Ostertage weiterhin nachgehen. Nach den erfolgten Auslieferungen kehrt für den Osterhasen erstmal Ruhe, samt ein paar Tagen in häuslicher Quarantäne unter Gleichgesinnten ein, bis er wieder zu seiner Familie nach Hause darf.“

Was war passiert?
Beamte hatten ein Zwergwidder-Kaninchen (O-Ton: „flauschig, süß, braun/goldenes Fell, zutraulich“) gestern gegen 21.30 Uhr in Mainz-Hechstheim gefunden und ins Tierheim gebracht. Dort wartet es nun darauf, abgeholt zu werden…

MSB Kommunikation

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