Derbysieg für Blue Volleys

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So sehen Sieger aus. Foto: Blue Volleys/wm

Gotha (red/wm, 7. Februar). Unerwartet deutlich mit 3:0 (18;20;18) gewannen die Blue Volleys aus Gotha die erste von zwei Begegnungen des Doppelspieltages gegen die L.E. Volleys aus Leipzig.

Angesichts der Tabellensituation, beide Mannschaften lagen vor diesem Spieltag nur durch zwei Punkte getrennt auf den Plätzen 7. und 8., war vor diesem Ostderby allgemein mit einem engen Spiel und einem knappen Ausgang gerechnet worden – zumal die Gothaer dabei auf die verletzten Kummer und Landsmann verzichten mussten. Dass es nicht so kam, lag an der souveränen Leistung der Gastgeber an diesem Abend.

Erstmals nach der längeren Hallenbodensanierung durften die Blue Volleys wieder in ihrer angestammten Ernestiner-Sporthalle antreten und sie taten es mit sichtlichem Vergnügen und viel Engagement.

Nach kurzem Abtasten zu Beginn beherrschten sie in der Folge weitgehend die Partie und siegten am Ende auch in der Höhe völlig verdient.

Gleich der erste Ballwechsel zeigte, worin die Stärken der Gothaer in diesem Spiel lagen. Eine gute Feldabwehr, harte Angriffe und ein starker Block brachten den ersten Gothaer Punkt. Zur 1. Technischen Auszeit hatten sich die Hausherren dann nach zwei Breaks eine Drei-Punkte-Führung erspielt. Diese gaben sie im weiteren Satzverlauf auch nicht mehr ab und holten sich den 1. Abschnitt mit 25:18.

Auch danach änderte sich überraschend wenig am Spielverlauf. Gotha dominierte mit sehenswerten Angriffsaktionen von nahezu allen Positionen, auch weil Zuspieler Maisch aus einer sicheren Annahme heraus variabel verteilen konnte.

Die Leipziger hatten da viel mehr Mühe, ihre Angriffe unterzubringen. Nicht zuletzt deshalb wechselten die Leipziger im 2. Satz zunächst ihren Zuspieler und später auch auf der Außenposition. Doch auch diese Wechsel brachten nicht die von Trainer Rascher erhoffte Wirkung. Die Blue Volleys waren weiterhin das bessere Team.

Ein sehr guter Libero Stückrad sorgte für die nötige Sicherheit in Gothas Annahme und Feldverteidigung. Vorn brillierten Kapitän Aßmann, Niederlücke und immer wieder Diagonalangreifer Böhme, der später auch MVP seines Teams werden sollte. Am Satzende stand es 25:20 für den Gastgeber.

Im 3. Satz nutzte Gothas Trainer Kronseder eine erneute klare Führung seiner Mannschaft, um zu wechseln. Es kamen Rein, Werner und der diesmal auf Außen/Annahme eingesetzte Spankowski und hatten sofort noch einige bemerkenswerte Aktionen. Rein servierte gleich ein Ass und Werner war es vorbehalten, mit einem krachenden Pipeangriff für den letzten Gothaer Punkt zum 25:18 und damit zum 3:0-Sieg zu sorgen.

Alles in allem ein souveräner und verdienter Sieg der Blue Volleys, die damit ihren 3:1-Hinspielerfolg bestätigten.

Neben Böhme (Gold) wurde auf Leipziger Seite deren Libero Karoos (Silber) als MVP ausgezeichnet.

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