Eckert: Standortfrage für neue Leitstelle bleibt offen

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Foto: Landratsamt Gotha

Landkreis (red/aj, 21. Januar). Überrascht zeigt sich Landrat Onno Eckert als Vorsitzender des Zweckverbandes Zentrale Rettungsleitstelle Westthüringen über die jüngsten Verlautbarungen aus dem Ilm-Kreis: Dessen in Arnstadt neu entstehendes Domizil für das dortige Brand- und Katastrophenschutzamt sowie die dortige, bestehende Rettungsleitstelle wurde Medienberichten zufolge von Landrätin Petra Enders als idealer Standort für die künftige, von drei Landkreisen gemeinsam getragene Rettungsleitstelle für Westthüringen empfohlen.

So sehr sich Landrat Onno Eckert über die Verbesserungen der baulichen Bedingungen für die Brand- und Katastrophenschützer sowie Disponenten im Nachbarkreis freut – als Vorsitzender des erst im Herbst gegründeten Zweckverbandes der Landkreise Ilm, Wartburg und Gotha sieht er sich gezwungen, hier auf die Verlautbarungsbremse zu treten. „Wir haben im Zweckverband guten Grundes vereinbart, die Standortfrage anhand gemeinsam definierter Kriterien und nach Abwägung aller Vor- und Nachteile der infrage kommenden Liegenschaften zu beantworten“, sagt Eckert.

In Kürze wollen die Verbandsräte den Haushalt für 2021 beschließen und damit erste Mittel bereitstellen, um diese Fragestellung zu bearbeiten. „Wir gehen es ergebnisoffen an. Deshalb halte ich die jetzt angestoßene Debatte für verfrüht und nicht zielführend mit Blick auf die beiden anderen Partner“, bilanziert Eckert.

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