Endlich wieder – 24. Laubmännchenfest in Wechmar

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Der Laubmann 2021. Foto: Heimatverein Wechmar

Wechmar (red, 18. Mai). Am 3. Juni begrüßen hunderte Gäste nach zweijährigem Pandemie-Ausfall vor dem Landhaus Studnitz in Wechmar den traditionellen Wechmarer Laubmann.

Um 18 Uhr öffnen die Tore, ab 19 Uhr Unterhaltung vor Thüringens schönstem Rokokosaal, dem Landhaus Studnitz.

Neue Höhepunkte wie der Auftritt der Volksängerin Regina Ross und der Besuch der Ausstellung „Wechmar“ erwarten die Gäste.

Gegen 21 Uhr kommt der Laubmann, wer ihn errät, wird Laubfrosch des Jahres.

Historie:
Vom 17. bis weit ins 19. Jahrhundert kam jedes Jahr um Pfingsten der Laubmann. In den frühen Morgenstunden brachen die Jungen des Dorfes auf, um einen der ihnen mit den frischen Zweigen der Bäume so zu schmücken, dass er im Dorf nicht erkannt worden ist. So zogen die Burschen von Haus zu Haus, sammelten kleine Spenden, schlugen ans Tor einen grünen Zweig, der umso größer war, je spendabler sich der Hausherr zeigte. Dieser Zweig sollte der Familie und dem Vieh Gesundheit, sowie dem Hof über das ganze Jahr Wohlergehen bescheren. Seit 1997 hat der Brauch Wechmar wieder zurückerobert.

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