Künstliche Intelligenz im Bundestag

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Künstliche Intelligenz. Foto: privat

Berlin/Gotha (red/tsch, 5.November). Die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ des Bundestages hat nach zweijähriger Arbeit und einer intensiven Debatte im Bundestag ihren Abschlussbericht verabschiedet. Enquete-Kommissionen werden eingerichtet, um große Zukunftsthemen im Bundestag ausführlich zu diskutieren und Leitlinien für die zukünftige Politik zu erstellen.

Der heimische Bundestagsabgeordnete und Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“, Tankred Schipanski (CDU), ist mit den Ergebnissen der Kommission zufrieden: „Wir stellen fest, dass Künstliche Intelligenz in vielen Bereichen in unserem Leben bereits zum Einsatz kommt. Auf Sozialen Netzwerken, in der Steuerung des Verkehrs und in der Industrie sind wir täglich im Kontakt mit Künstlicher Intelligenz. Das wird in Zukunft noch mehr werden, davon bin ich überzeugt. Jetzt gilt es, die Potentiale für unsere Gesellschaft und Wirtschaft zu nutzen und gleichzeitig die Risiken zu minimieren sowie Unklarheiten zu beseitigen. So müssen wir zum Beispiel Klarheit schaffen, wer beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz haftet. Dafür sind wir jetzt zusammen mit der Europäischen Union und der Bundesregierung in einem engen Austausch und werden zeitnah zu konkreten Regelungen kommen.“

Hintergrund:
Der Abschlussbericht der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz umfasst fast 800 Seiten und beschäftigt sich u.a. zu Daten, zur KI Forschung und Nachhaltigkeit – als auch zu konkreten Handlungsempfehlungen für Anwendungsbereiche wie Gesundheit, Mobilität oder für einzelne Wirtschaftsbranchen. Eine Zusammenfassung des Berichts finden Sie hier: https://bit.ly/2TSLoF0

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