In Watte gepackt: Die Thüringer Moore blühen auf

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Der Fruchtstand des Moorwollgrases: die "Baumwolle des Waldes". Foto: Thomas Stephan

Erfurt (red/hs, 21. Juni). Die Blüte der Wollgräser in den Hochmooren der Thüringer Wälder ist ein Naturschauspiel, das Jahr für Jahr viele Bewunderer anzieht. Wie Wattebäusche schweben die Fruchtkörper des Scheidenwollgrases, auch Moorwollgras genannt, über den Mooren.

Dieses Jahr mussten sich Förster und Waldtouristen allerdings etwas länger gedulden, denn die „Baumwolle des Waldes“ zeigte sich dieses Jahr erst ab Mitte Juni – gut drei Wochen später als in den Vorjahren. Grund dafür sind die diesjährig recht kalt ausgefallenen Frühlingsmonate.

Wer die Thüringer Hochmoore im weißen Kleid bestaunen möchte, sollte die Zeit bis September nutzen – zum Beispiel auf dem Naturlehrpfad „Schützenbergmoor“ des Forstamtes Oberhof.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Thüringens Wäldern finden sich in den waldtouristischen Empfehlungen auf thueringenforst.de und vor Ort im Wald.

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