Ohrdrufs CDU-Stadtratsfraktion: „Einiges bewegt im Jahr 2020“

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Der Innenhof von Schloß Ehrenstein 2011. Foto: CTHOE/Wikimedia

Ohdruf/Gotha (red/aw, 7. Dezember). Zufrieden mit der politischen Arbeit 2020 zeigt sich die CDU-Fraktion des Ohrdrufer Stadtrates zum Jahresende.

In den vergangenen Monaten sei es gelungen, mit eigenen Anträgen zur Nachtragshaushaltssatzung 2020 und dem noch zu beschließenden Haushalt für 2021 erhebliche Mittel zugunsten künftiger städtischer Gebäude bereitzustellen, resümiert Fraktionschef Andreas König.

Darüber hinaus habe die Diskussion zur Frage der Kreuzungsgestaltung Hohenkirchener Straße zumindest zur Abkehr von den Planungen eines Grünstreifens gegenüber der Feuerwehrausfahrt geführt, stellt Fraktionsvize Adrian Weber fest.

Aktuell hält die vierköpfige Fraktion noch einen Vorschlag zur Straßenbenennung in der Debatte. Da einige Wegeführungen in Ohrdruf und den Ortsteilen noch einer genaueren Bezeichnung bedürfen, regte die Union eine Benennung nach dem früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower an. Er weilte im Frühjahr 1945 als Oberbefehlshaber der Westalliierten in Ohrdruf und im Jonastal, um sich persönlich von den Schrecken des Lagersystems ein Bild zu machen. „Wir finden, dass an die Befreiung vor 75 Jahren auch namentlich erinnert werden sollte“, sagen die weiteren Fraktionsmitglieder Christel Gehrhardt und Uwe Kallenbach.

Klar ist für die Fraktion aber auch: Die Benennung soll an einem Straßenabschnitt stattfinden, der nicht Dokumentenumschreibungen von Anwohnern nach sich zieht.

Die Entscheidung über weitere Straßenbenennungen wird voraussichtlich frühestens im nächsten Jahr fallen.

 

Vom Korn zum Brot e. V.

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