Im Tivoli: „Wofür all das liebe Geld?“

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Gotha (red/mh, 21. Juni) Einem der spannendsten Kulturthemen in der jüngsten Zeit widmet sich das Kulturforum der Thüringer SPD mit einer Veranstaltung in der Residenzstadt Gotha.

Dort werden seit gut zwei Jahren mehr als eine Million Kunstobjekte der Stiftung Schloss Friedenstein mittels modernster Computertechnik digitalisiert. Mit einer Vielzahl hochsensibler Kameras und feinster Vermessung kann so jeder Kunstgegenstand in 3D katalogisiert und weltweit für Forschungs- und Anschauungszwecke nutzbar gemacht werden.

Das Projekt „Gotha transdigital 2027“ wird vom Bund mit 14 Millionen Euro gefördert und vom Freistaat Thüringen in gleicher Höhe kofinanziert.

Das Kulturforum der Thüringer Sozialdemokraten, das sich 2017 im Gothaer Tivoli gründete, verbindet Akteure, Kulturschaffende und Interessierte inner- und außerhalb der Politik und widmet sich nun genau diesem spannenden Projekt.

Unter dem Motto „Wofür all das liebe Geld? – Welche Chancen und Risiken liegen in der Digitalisierung von Kulturgut?“ lädt das Kulturforum für Montag, den 27. Juni, ab 18 Uhr ins Tivoli Gotha ein. An der Podiumsrunde nehmen der Stiftungsdirektor Dr. Tobias Pfeiffer-Helke, Gothas OB Knut Kreuch und der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Matthias Hey, teil. Moderiert wird das Podium von Dr. Thomas Hartung, dem kulturpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Das Kulturforum versteht sich seit jeher auch als Mittler zwischen Politik und Gesellschaft und lädt daher alle Interessierten herzlich zu dieser Veranstaltung ein. „Wir freuen uns auf alle neugierigen Gäste, mit denen wir gern über das Thema ins Gespräch kommen wollen“, so Matthias Hey. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

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