Expertenrat bestärkt Forstpolitik im Freistaat

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Foto: Jörn Uth. Mit Info-Tafel besser zu verstehen: Die Anpassung der Wälder an den Klimawandel ist in Thüringen in vollem Gange

Erfurt (red/hs, 5. März)  Der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik (WBW) habe in seinem jüngsten Gutachten „Anpassung von Wäldern und Waldwirtschaft an den Klimawandel“ die Forstpolitik im Freistaat bestätigt, so ThüringenForst-Vorstand Volker Gebhardt.

Für die Förderung vielfältiger und anpassungsfähiger Wälder sei die Wiederbewaldung und der Waldumbau mit resilienten Baumarten der richtige Weg. Der WBW fordere außerdem in seinem Gutachten, die Unterstützung der privaten und kommunalen  Waldbesitzer bei der Entwicklung klimastabiler Zukunftswälder fortzuführen sowie eine Stärkung der forstlichen Forschung abzusichern: „Damit wir den Waldumbau weiter effizient voranbringen können, erwarten wir, dass der Bund die angekündigten 200 Millionen Euro für die Honorierung von Ökosystemleistungen der Wälder zeitnah auszahlen wird“, sagt Thüringens Forststaatssekretär Torsten Weil.

Die Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirates für Waldpolitik werden von der Thüringer Forstpolitik aufgegriffen und seit geraumer Zeit bei der täglichen Arbeit schon umgesetzt, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung könne man bei der Wiederbewaldung von Schadflächen auf resilienten Baumarten setzen. Das Gutachten bestätige die Richtigkeit des Thüringer Weges, ergänzt Gebhardt.

Das forstpolitische Maßnahmenpaket beschränkt sich nicht nur auf die Forstwirtschaft. In den nächsten Jahren soll im Rahmen einer Holzbau-Offensive für Infrastruktur und Landwirtschaft eine nachhaltige und klimafreundliche Holzverwendung gefördert werden. „Mit den Ergebnissen des jüngsten Gutachtens des WBW kann Thüringen seine bisherige forstpolitische Strategie mit ganzer Energie fortsetzen“, sagt Gebhardt abschließend.

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