Heimische Ressourcen nutzen

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Die nachhaltige Holznutzung in heimischen Wäldern ist Zukunftsvorsorge: Holzbau und Bioökonomie benötigen diesen Rohstoff. Dabei kann man dort, wo es geht, auch gern einmal Pferde zum Holzrücken einsetzen. Foto: Dr. Horst Sproßmann/ThüringenForst

Erfurt (red/hs, 27. März). Welch vielfältigen Auswirkungen Konflikte auf die Welthandelsbeziehungen haben können, verdeutlicht auf dramatische Weise der Krieg in der Ukraine.

Insbesondere scheint die international verflochtene Rohstoffversorgung im Konfliktfall allzu schnell zu einer Schwachstelle nationaler Wirtschaftsräume zu werden. „Umso wichtiger ist die weitere Stärkung nachhaltig bewirtschafteter Ressourcen im eigenen Land. Dazu gehört zuvorderst der Roh-, Bau- und Werkstoff sowie Energieträger Holz“, erläutert Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand.

Nachhaltige und naturnahe Waldbewirtschaftung ist nicht nur das Gebot der Stunde, sondern auch strategische Zukunftsvorsorge. Forstliche Wertschöpfung im ländlichen Raum, kurze und damit klimaschutzgerechte Lieferketten sowie eine Weiterverarbeitung in der regionalen Holzwirtschaft sichert die Rohstoffversorgung, sichert Arbeitsplätze und sichert Prosperität.

Die heimische Ressource Holz erlebt eine Renaissance: Insbesondere im Holzbau, aber auf noch vielfältigere Art und Weise in der Bioökonomie. „Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien sind für uns wichtiger denn je“, ist sich Gebhardt sicher. Die heimischen Wälder seien bei nachhaltiger forstlicher Bewirtschaftung eine quasi unendliche Quelle für eine vielfältig einsetzbare Ressource, die zusätzlich dem Klimaschutz dienen könne, so der ThüringenForst-Vorstand.

 

 

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