Weihnachtsbaum aus Thüringen schmückt Brandenburger Tor

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Die Nordmanntanne aus Lederhose für das Brandenburger Tor. Foto: Dr. Horst Sproßmann

Gotha/Erfurt (red/hs, 19. November). Erstmals zum 25. Jahr der Deutschen Einheit schmückte ein Weihnachtsbaum aus Thüringen das Brandenburger Tor. Nunmehr zum achten Mal in Folge kann man von einer Tradition sprechen.

Eine 15 Meter hohe Nordmanntanne aus der Gemeinde Lederhose (Forstamt Jena-Holzland) wird das Brandenburger Tor und den Pariser Platz zum ersten Advent in einen weihnachtlichen Glanz versetzen.

Möglich gemacht hat dies das Unternehmen Lekker Energie aus Berlin, die sich bei der Suche nach einem geeigneten Baum auf die Försterinnen und Förster der Thüringer Landesforstanstalt verlassen. „Unser Baum in Berlin ist eine tolle Werbung für unseren Wald. Die öffentliche Aufmerksamkeit der logistisch anspruchsvollen Aktion verdeutlicht zugleich wie bedeutend und leistungsstark die Forstwirtschaft im Freistaat ist“, sagt Forstministerin Susanna Karawanskij. „Der Weihnachtsbaum hat in Deutschland eine tief verwurzelte Tradition, symbolisiert familiäre Verbundenheit und lässt unsere Herzen an den Feiertagen höherschlagen. Zugleich stammen die meisten Weihnachtsbäume aus heimischem Anbau und sind eine bedeutende Einnahmequelle für die Forstwirtschaft. Diese wird gebraucht, um nach den vergangenen Schadjahren die dringend nötige Wiederbewaldung sowie den klimaresilienten Waldumbau zu finanzieren“.

Mit Kran und Schwerlaster wird der Baum gefällt
Die etwa 40-jährige Tanne aus Privatbesitz wurde gefällt und mit dem Schwerlastkran auf einen Tieflader verladen. Dabei achtete die Fäll-Crew darauf, dass keinerlei Äste brechen oder gar die Krone beschädigt wird. Dann wurde der Baum transportfähig gesichert und  nach Berlin gebracht.

Sechs Dekorateure benötigen fast eine ganze Woche, um den Baum mit 15.000 Energiesparlampen und hunderten Weihnachtskugeln zu schmücken.

Josef Thomas Sepp, Sprecher der Geschäftsführung lekker Energie: „Gerade in diesen schwierigen Zeiten, wollen wir mit dem Weihnachtsbaum vor dem Brandenburger Tor wieder vielen Menschen in der Adventszeit eine Freude bereiten. Natürlich tragen wir der aktuellen Situation aber auch Rechnung, indem wir die Beleuchtungszeit und die Anzahl der ohnehin energiesparenden LED-Leuchten reduziert haben.“

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