Österreicher Edelstahl heizt den Gothaern ein

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Das "Einfädeln" des neuen Heizkessels für das Heizkraftwerk der Stadtwerke Gotha GmbH in der Breiten Gasse war Millimeterarbeit. Fotos: Stadtwerke

Gotha (red/se, 21. Januar). Per Schwertransport wurde jetzt ein fünf Meter hoher und fast acht Meter langer Heißwasserkessel für das neue Heizkraftwerk (HKW) in der Breiten Gasse 1 angeliefert.

Der Kessel dient der Versorgungssicherheit im Fernwärmenetz: Er deckt Spitzenlasten bei der Wärmeversorgung ab und kommt zum Einsatz, wenn der Bedarf ungewöhnlich hoch ist, beispielsweise in einem sehr kalten Winter.

Am Kranhaken schwebte das Edelstahlteil made in Austria ein.

Mit einem Spezialkran ist das 22-Tonnen-Schwergewicht am Mittwoch direkt vor der Tür des Heizkraftwerks Breite Gasse abgesetzt und anschließend nach innen gerollt worden.

Der neue Heizkessel kommt aus Österreich, ist aus hochwertigem Stahl gefertigt: „Dieser Spitzenlastkessel ist einer der letzten Bausteine, die noch nötig sind, bevor das neue Kraftwerk mit voller Energie an den Start geht. Damit erreichen wir den nächsten Meilenstein beim Ausbau unseres Fernwärmenetzes und der flächendeckenden Versorgung Gothas mit klimafreundlicher Energie“, sagt Dirk Gabriel, Geschäftsführer der Stadtwerke Gotha GmbH.

Zukunftstechnik Fernwärme
Seit 2020 wird in der Breiten Gasse das neue Fernwärmekraftwerk gebaut und stetig erweitert. Mit jedem weiteren Motor ist die Kapazität erhöht worden. „Nach Anlieferung des dritten Motors kann das Kraftwerk mit voller Kapazität zum Jahresende in Betrieb gehen“, sagt Bernd Bodlin, Leiter des Bereichs Fernwärme der Stadtwerke Gotha GmbH.

Die Fernwärmeleistung soll Ende 2022 auf 17 Megawatt steigen.
Das Kraftwerk wird per Fernwirktechnik vom Heizkraftwerk Gotha-West aus gesteuert.

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