Der Erfurter Solarsystemhersteller asola hat Aufträge für die Lieferung gebäudeintegrierter Solarmodule für Projekte in der Schweiz und in China erhalten. Der Auftrag aus der Schweiz umfasst spezielle Doppelglasmodule für eine Schwimmbadüberdachung. Außerdem gewann das Erfurter Unternehmen eine Ausschreibung der chinesischen Millionenstadt Shanghai.
Die Solarelemente für die Schwimmhalle hätten erhöhte Anforderungen hinsichtlich Wasserdampf- und Schwitzwasserbeständigkeit zu erfüllen, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Insbesondere die elektrische Anschlusstechnik hätten dafür neu entwickelt werden müssen, sagte Patrick Kilper, Vertriebsgeschäftsführer der asola.
Weiter teilt das Unternehmen mit, dass das in Erfurt konstruierte und entwickelte modulare Solarcarport-system vom Reißbrett weg einen ersten Auftrag der Stadt Shanghai gewonnen hat. asola Technologies liefere hier neben den Solarmodulen, die Unterkonstruktion, den Netzwechselrichter – welcher mit Kondensatoren der STGCON Gruppe bestückt ist – sowie eine Ladestation für Elektrofahrzeuge von der Schwesterfirma Telluspower Inc. Die asola habe eine Option zur Lieferung einer größeren Anzahl weiterer Carport-Systeme. Für den deutschen und europäischen Markt werde das Carportsystem voraussichtlich im Mai verfügbar sein. „Die Ausrichtung der asola weg vom reinen Modulhersteller hin zum Systemlieferanten erweist sichhierbei als Volltreffer und bestätigt das Geschäftsmodell der Gruppe“ sagte der Vorstandsvorsitzende der asola Technologies GmbH, Helmut Teschner.
asola Technologies, STGCON, sowie die amerikanische TellusPower sind in der TUSAI Holding zusammengefasst, wodurch sich ein weitreichendes Produktportfolio ergibt, das sich von Kondensatoren, Batteriespeichern, Supercaps bis hin zu Ladestationen und Solartechnik erstreckt. asola richtet in diesem Verbund den Focus auf die Solartechnologie für den automotiven und Haustechnikbereich























