Was hat die deutsche Sprache, was andere Sprachen nicht haben?
Die das Lesen und Lernen erheblich vereinfachende Großschreibung. Ferner lautnahe Schreibung, welche ebenfalls Lernen, Lesen und sogar Sprechen erleichtert. Und, als eigentlicher Knüller: Unendliche Zusammenstellmöglichkeiten wie im Wort „Hackschnitzelheizung“ oder „Zusammenstellmöglichkeiten“, denen haargenaue Sach- oder Zweckbeschreibung bereits innewohnt. Schließlich einen sagenhaften, kaum gehobenen Schatz, der doch offen liegt: Die sogar in jedem Grundwort sichtbare Bedeutung – denn „Deutsch“ kommt von „deuten“: „Entsorgen“ heißt, sich von Sorgen (materiellen Besitzstands) freizumachen. „Laune“ kommt von Luna – mondbedingter Stimmung; die „Stimmung“ lässt sich am sichersten an der „Stimme“ hören. Diese erzeugt auch „Hall“, das steht für Schwingung als auch Salz, welches seinerseits für die richtigen Schwingungen im Körper sorgt und damit „hallt“ oder „heilt“.
Die „Aktion Wortpatenschaft“ rät anläßlich ihres 6-jährigen Wiegenfestes jedem, sich mit Deutsch zu beschäftigen: also sprachlich „selbst-bewusst“ zu sein. „Die rechten Worte führen zu (ge-)rechten Taten – unrichtige Wörter führen stets zu Abfall, zum Abfall vom richtigen Weg“, sagt Tobias Mindner, Gründer der Sprachinitiative.
Die Aktion Wortpatenschaft wurde 2006 unter dem Dach des Vereins Deutsche Sprache ins Leben gerufen. Jeder kann Pate eines beliebigen oder seines Lieblingswortes werden und ist aufgefordert, dieses „vor Mißbrauch und Verdrängung“ zu schützen. Jedes Wort wird welt- weit nur einmal vergeben.






















