Die dritten Thüringer Schlössertage und die Landesausstellung lockten am langen Wochenende tausende Besucher auf Schloss Friedenstein

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An Pfingsten wurde auf Schloss Friedenstein gespielt. Aufgespielt, um genau zu sein, denn so lautete das Motto der dritten Thüringer Schlössertage, die vom 13. bis 16 Mai auf 14 Schlössern im gesamten Freistaat stattfanden. Am Wochenende wurden im Barocken Universum Gotha die verschiedensten Aspekte des Jahresthemas „Aufgespielt! Rendezvous der Künste“ vorgestellt, was 6.039 Besucher anzog.

Das Programm in Gotha bot für alle etwas. Für den kulturbeflissenen und wissensdurstigen Besucher wurden die verschiedensten Führungen angeboten: Im historischen Ambiente des Ekhof-Theaters konnten Interessierte Anekdoten über Schauspieler, Musiker und Komponisten an den Gothaer Theatern lauschen oder mehr über die barocke Bühnenmaschinerie lernen. Im Schlossmuseum standen der Komponist Carl Maria von Weber und sein Förderers Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg auf dem Programm, während es im Herzoglichen Museum Gotha um Dudelsack und Schalmei ging – bei einer Führung zu Tanz und festlichem Vergnügen auf Flugblättern des 16. Jahrhunderts.

Für den bewegungsfreudigen Besucher standen am Pfingstmontag zwei Quadrille-Tanzkurse an. Der Genießer und Musikfreund konnte sich bei verschiedenen Konzerten der Thüringen Philharmonie Gotha zurücklehnen.Besonders erfolgreich war ein einmaliges Schauspiel, inszeniert von Heike Hennig zusammen mit der MitspielerAKADEMIE der Stadt Altenburg: Sieben Ernestiner – Ein lebendiger Stammbaum auf Schloss Friedenstein Gotha. Über 100 Besucher folgten allein dieser Führung an mehreren Orten im und am Schloss und erfuhren so spielerisch spannende Geschichten aus 400 Jahren. Dieses Schauspiel wird am 13. August 2016, um 15 Uhr noch einmal vorgeführt.

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