Gotha im Doppelpack

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Fliesenstudio Arnold

In der 39. Ausgabe des „Arbeitsheftes des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie“ wird in zwei Beiträgen wieder auf Denkmale in Gotha Bezug genommen. Diesmal ist die Residenzstadt mit der Uelleber Kirche und der Gartenstadtsiedlung Am Schmalen Rain in der Publikation vertreten.

Im Artikel von Uwe Wagner „Die Renaissance in Thüringer Kirchen – Beispiele monumentaler Wandmalereien des 15. bis 17. Jahrhunderts“ werden die um 1640 geschaffenen Wandmalereien mit der Darstellung des David und Goliath an der Südwand der Kirche St. Johannis Uelleben vorgestellt.

Darüber hinaus schreibt Martin Baumann in seinem Artikel „Siedlungsfreiräume – Schneller Wandel vs. Denkmalpflege?“ über verschiedene Gartenstadtsiedlungen, darunter auch über die Gothaer Gartenstadtsiedlung „Die Siedlung ‚Am Schmalen Rain’ in Gotha ist dagegen ein sehr positives Beispiel, bei dem die Belange der Denkmalpflege sehr weitgehend umgesetzt wurden. Tatsächlich ist sie die vermutlich am besten erhaltene gartenstädtische Siedlung in Thüringen.“ Dieses Lob wird die 1909 gegründete Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft der Eisenbahner eG und der seit 2008 bestehende Förderverein Gartenstadtsiedlung Am Schmalen Rain e.V. freuen, die zusammen in den letzten Jahren, unmittelbar am Thüringer Städtekettenradweg, viel Öffentlichkeitsarbeit gemacht haben und mit zahlreichen Veranstaltungen das Wohngebiet in den Focus der Medien rückten.

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