Jenaer Ringer starten in die neue Saison

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Am 14.9. starten die Ringer des KSC Motor Jena gleich mit einem Heimkampf in die Kämpfe der Saison 2013 der 2. Bundesliga Nord. Traditionsgemäß findet der heimische Saisonauftakt in der Vereinsbrauerei Apolda statt, zu dem die Kämpfer des KSC die WKG Leipzig/Taucha empfange. Anpfiff ist 19:30 Uhr.

Bei der Mannschaftsbesetzung des KSC ist es, wie auch in den letzten Jahren, gelungen, ein kampfstarkes Kernteam aus Sportlern, die in Jena das Ringen gelernt haben, punktuell zur verstärkten. Die Mannschaft bleibt fast komplett zusammen, neben Sebastian Otto wird uns nur Boris Eisenstein in Richtung Greiz verlassen und wechselt quasi mit Rückkehrer Michael Dengler die Seiten. Mit Tim Bitterling (66kg, GR, Preußen Berlin) und Robert Kardos (55/60kg, FR, Csepel Budapest) ist es gelungen zwei vielversprechende Nachwuchstalente zu begeistern. Zusätzlich werden besonders in den unteren Gewichtsklasse Nachwuchssportler aus den eigenen Reihen die Leistungsträger der vergangenen Jahre beim Punktesammeln unterstützten.

Das erfahrene Trainergespann des KSC weiß wie wichtig eine solide Vorbereitung für die Mannschaftsaison ist und holte deshalb die Mannschaftringer schon Anfang August aus den Sommerferien zurück um mit dem Grundlagentraining zu beginnen. Für die notwendigen Belastungsspitzen wurden Trainingswochenenden bei den Bundesliga-Teams von Burghausen und Luckenwalde in die Vorbereitung eingebaut. Zum Abschluss ist die Mannschaft am vergangenen Sonntag zu einer intensiven Trainingswoche zum Partner-Club Csepel nach Budapest abgereist.

Besonderes Augenmerk der Trainer in der Vorbereitung liegt auf dem geänderten Regelwerk. Um nach dem drohenden Olympia-Aus die Sportart für ein breiteres Publikum attraktiv zu machen, wurden die internationalen Ringkampfregeln wiedermal verändert und diese für die Ligakämpfe leicht angepasst. In Zukunft werden aktive Ringer durch das Bewertungssystem weiter begünstigt und eine passive Kampfweise härter bestraft.

Die steigenden Zuschauerzahlen der letzten Jahre führte aber auch dazu, dass die gewohnte Heimwettkampfstätte im Jenaer Sportforum ab dieser Saison aufgegeben werden muss. Auf Grund von brandschutzrechtlichen Bestimmungen kann die Ringerhalle des Sportgymnasiums nicht mehr für die Mannschaftskämpfe genutzt werden. Trotz schwieriger  Suche wurde mit der POM Arena Jena eine attraktive Kampfstätte gefunden. „Die POM Arena ist sehr gut erreichbar und auch von den Räumlichkeiten hervorragende als Wettkampfstätte geeignet. Leider wird durch die Distanz zur Trainingsstätte der Aufwand für die Vor- und Nachbereitung der Wettkämpfe steigen, aber das Jenaer Ringkampfpublikum ist uns das Wert.“ sieht Vereinsvorsitzender Holger Penndorf den Umzug mit einem lachenden und einem weinenden Auge.