Lernen ist schmerzhaft, und dies nicht zu selten. Besonders im Boxsport liegen Sieg und Niederlage so nah bei einander und sind oft nur von Bruchteilen einer Sekunde abhängig. Markus Beyer ist ein gutes Beispiel dafür, wie jemand Positives gelernt hat aus dem, was er negativ erlebt hat, was er falsch gemacht hat in seinem Leben.
Er gehört zu den Lieblingsboxern der Trainerlegende Ulii Wegener, wie dieser erst kürzlich in einem Zeitungsinterview verlauten ließ. Aber auch das hat ihn nicht vor Tiefschlägen in seiner Karriere bewahren können. Trotzdem schaffte er es immer wieder, aus den Fehlern seiner Vergangenheit heraus den richtigen Weg zur Überwindung quälender Erfahrungen zu entwickeln. Übertragen auf den Alltag vor allem junger Menschen bedeutet dies, den Blick zu schärfen für solche Strategien, die aus dem Minus ein Plus werden lassen.
Lehrer und Erzieher, Schulpsychologen, Mitarbeiter in Beratungsstellen sowie Jugend- und Sozialarbeiter, aber auch ältere Jugendliche, die selbst bereits Jugendgruppen anleiten und führen, stehen oft vor dem Problem, anderen Menschen Lebenshilfe in Krisensituationen anbieten zu müssen.
Ein ganztägiger Workshop am 23. März 2012 in Gotha mit dem Ex-Boxweltmeister Markus Beyer gibt jetzt Gelegenheit dazu, dieser Frage nachzugehen. Beyer wird dabei in Statement und Interview persönlich zu Wort kommen und aus seinem bewegten Leben berichten. Davon ausgehend werden die Teilnehmer selbst überlegen, welche Konsequenzen sie daraus für sich und ihre Beratungstätigkeit ableiten könnten.
Die Alfred-Adler-Akademie e.V. in Gotha veranstaltet diesen Workshop in Zusammenarbeit mit dem Schul- und Jugendamt der Stadt Gotha. Voranmeldung dazu ist unbedingt nötig, es sind aber noch einige freie Plätze verfügbar.





















