Preis geht an Dr. Meglena Plugtschieva

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Gotha. In der Gründungsstadt der deutschen Sozialdemokratie wurde im Jahre 2008 die höchste Auszeichnung für soziales und demokratisches Engagement in Süd-, Ost- und Mitteleuropa gestiftet. Die Idee zur der Stiftung stammt von Gothas sozialdemokratischem Oberbürgermeister Knut Kreuch, der immer wieder versucht, seine Stadt aus dem Dickicht deutscher Städte besonders hervorzuheben. So formulierte Kreuch kürzlich die treffenden Worte „Was der Petersdom in Rom für die katholische Masse, ist der Gothaer Tivoli für die internationale Arbeiterklasse“. Wobei er mit seinem konkreten Ansatz sicherlich Recht hat!

Nach Jiri Paroubek aus Tschechien, Andres Tarand aus Estland und Prof. Egon Bahr im vorigen Jahr wird der Preis im Jahre 2011 erstmals an eine Frau vergeben. Auf Vorschlag des Parteivorsitzenden der SPD Siegmar Gabriel haben sich der Förderverein „Gothaer Tivoli“, der Landesvorstand der Thüringer SPD und Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch dazu entschieden, die Bulgarin Dr. Meglena Plugtschieva mit dem „Roten Bock 2011“ zu ehren.

Frau Dr. Plugtschieva ist besonders für ihr herausragendes Engagement zu danken, dass sie seit dem Jahre 1990 beim friedlichen Aufbau ihres Landes und der Vernetzung Bulgariens in Europa geleistet hat. Sie war Botschafterin Bulgariens in Deutschland und hat sich dabei höchste Anerkennung erworben, mit Gernot Erler gemeinsam leitet sie das „Deutsch-Bulgarische Forum“. Sie war Vizepremierministerin und Mitglied der bulgarischen Regierung, sie ist heute Mitglied des bulgarischen Parlamentes und verantwortlich für Europafragen.

Dr. Plugtschieva ist eine ausgezeichnete Preisträgerin und verkörpert wie keine andere Frau den Weg Bulgariens zu einem anerkannten Partner in Europa. Aus Freundesland wurde Herzensland“ so Oberbürgermeister Knut Kreuch, der sich darauf freut die undotierte Auszeichnung am 24. Mai 2011 im Gothaer Tivoli an Dr. Plugtschieva zu übergeben. Ehrengast der Veranstaltung wird auch der bulgarische Botschafter in Deutschland Herr Ivo Petrov sein.

Publiziert: 9. April 2011, 9.20 Uhr

H&H Makler