Raiffeisenbank Gotha im Finale des Wettbewerbs "easy Credit: Finanzielle Bildung fördern"

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Die Raiffeisenbank Gotha eG ist unter den neun Finalisten im bundesweiten Wettbewerb „easy Credit: Finanzielle Bildung fördern“. Die Sieger und Platzierten werden Mitte Mai in Nürnberg geehrt. Das Projekt würdigt besonderes Engagement bei der Bildungsarbeit von Jugendlichen. Die Gothaer Banker bewarben sich mit Ihrem seit 2004 laufendem Projekt „Früh übt sich ….“. Jahr für Jahr können sich Regelschulen und Gymnasien der Region dafür bewerben. Sie bekommen dann Unterstützung im Fach Wirtschaft/Recht. Praxisnah vermitteln Banker wirtschaftliche und finanzpolitische Themen, wie z. B. der Wirtschaftskreislauf oder die Börse funktionieren. Außerdem helfen sie bei der Berufsauswahl, bieten Praktika in der Bank an und es werden Bewerbertrainings angeboten. Die Raiffeisenbank schlägt Themen für Seminarfacharbeiten vor und betreut dann deren Autoren. Nicht zuletzt bekommen die Besten der jeweiligen Abgangsklassen Preise. Rund 4.300 Euro gingen so im letzten Jahr an beteiligte Schulen.

Ausleuchten, Weißabgleich, mit einem Mikro verkabeln, Tonprobe und los geht es: Techniker Guido Sauer richtet das Kameraobjektiv auf Ronny Kaspar. Die Arnoldianerin und ihre Klasse 11b gehörte zu den Nutznießern des „Früh übt sich …“-Programms der Raiffeisenbank. Jetzt ist ein Filmteam da, das für jeden der neun Finalisten einen Bewerber-Film dreht. Nach Ronny wird Klassenkamerad Fabian Streicher interviewt, ihr Fachlehrer Manfred Krupper. Selbst das Allerheiligste, das Büro von Schulleiter Clemens Festag, nehmen die TV-Leute auf. Der will sich wehren: „Ist aber nicht aufgeräumt …“ Für Redakteur Karsten Tenschert kein hinreichender Grund, vom Vorhaben abzulassen. Festag fügt sich in sein Schicksal.

Zuvor hatte das Kamera-Team die Schule von außen und innen, oben und unten, vorn und hinten abgelichtet. Der Laie staunt da schon, wie viele Sequenzen für so einen kleinen Zwei-Minuten-Film gedreht werden müssen- Angefangen hatte der Rummel drei Stunden vorher in der Bank an der Gartenstraße. Dort gab es den gleichen aufnahmetechnischen Aufwand – und alles beim laufenden Geschäftsbetrieb! Seither weichen Ute Wettstein, Sandra Hägner und Christian Nawrath den Filmemachern nicht mehr von der Seite. Während die Ausbildungsleiterin und Azubine Sandra schon im Projekt aktiv waren, steigt Christian in der kommenden Saison ein.

„Wir wollen den Schülern helfen, den sicheren Umgang mit Geld zu erlernen“, erklärt Ute Wettstein. Auch deshalb sind immer Bank-Lehrlinge dabei, wenn in den Schulen gearbeitet wird. „Zum einen haben sie einen ganz anderen Draht zu den fast Gleichaltrigen. Und zum anderen können sie sich selbst im Umgang mit künftigen Kunden trainieren.“

„Früh übt sich …“ – auf beiden Seiten. Und womöglich demnächst einen echten Preis wert.

Publiziert am: 04.05.2011, 11.40