Jena (sh) Madagaskar ist nach Indonesien der zweitgrößte Inselstaat der Welt. Es gehört zu den sogenannten alten Inseln, ist also schon sehr lange vom Festland getrennt. Deshalb bietet es eine Flora und Fauna, die es auf der Welt so kein zweites Mal gibt. Doch in der Natur einer Insel liegt es, dass sie einen eingeschränkten Lebensraum für Mensch und Tier bieten kann. Zwar ist Umweltschutz in der Verfassung des Staates festgeschrieben, aber das Bevölkerungswachstum und damit einhergehende Faktoren gefährden dieses einzigartige Paradies.
Zum Auftakt des Seniorenkollegs der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Studienjahr 2011/12 entführt die Biologin Dr. Helga Dietrich die Besucher auf die afrikanische „Insel im Konflikt zwischen Mensch und Natur“. Der Vortrag am 26. Oktober beginnt um 16 Uhr in der Aula des Universitätshauptgebäudes (Fürstengraben 1).
Bis Juni 2012 sprechen Wissenschaftler der Universität Jena jeden Monat einmal über durchaus kontroverse Themen aus ihrer Disziplin. So fragt Germanist Prof. Dr. Eckhard Meineke im Dezember „,Gut in Schuss‘ oder ,auf dem absteigenden Ast‘? Tendenzen der deutschen Gegenwartssprache“. Politikwissenschaftler Dr. Sven Leunig geht im März der Frage nach, ob der Föderalismus in Deutschland eher Fluch oder Segen sei. Immer wieder taucht in den Medien auch das Thema auf, mit dem sich der Geologe Prof. Dr. Gerhard Jentzsch im April beschäftigt: Erdbeben – auch in Thüringen.




















