Universität Jena empfing Erstliga-Mannschaft des Frauenfußballvereins

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Jena (AB) Zu einer weiteren Förderung des FF USV Jena hat sich die Friedrich-Schiller-Universität Jena heute (18.5.) eindeutig bekannt. Bei einem Empfang von Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke und Kanzler Dr. Klaus Bartholmé für die erste Mannschaft und das Trainerteam des Frauenfußballvereins wurde deutlich gemacht, dass man die Spielerinnen als Botschafter von Stadt und Universität sehe und ihre sportlichen Leistungen hoch schätze – auch wenn die Frauen, die den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga erst zum Saisonende sicherten, „es dieses Jahr etwas zu spannend gemacht haben“, wie Rektor Dicke schmunzelnd äußerte, der selber beim entscheidenden Auswärtsspiel in Wolfsburg im Jenaer Fanblock stand.

Über die genaue Form der weiteren Förderung werde demnächst gesprochen, so Kanzler Bartholmé, der sich sicher ist, „dass wir eine gute Lösung in Abstimmung mit allen Parteien finden und zum weiteren Erfolg des FF USV beitragen werden“. Beide wünschen den Spielerinnen und ihren Trainern viel Erfolg für die nächste Saison, „in der sie der weiteren Unterstützung durch die Angehörigen der Universität sicher sein können“, so Klaus Dicke: „Frauenfußball ist dank ihrer Leistungen an der Friedrich-Schiller-Universität inzwischen voll anerkannt.“ FF USV wie Universität hoffen auf eine spannende Weltmeisterschaft und einen Erfolg des deutschen Nationalteams. Auch der Jenaer Stürmerin Genoveva Anonma, die im Team Äquatorial-Guineas spielen wird, werde man die Daumen drücken, so Klaus Bartholmé – und hoffe, auch sie nach einer erfolgreichen WM wieder in Jena begrüßen zu können.

Dass die Erstliga-Spielerinnen, unter denen sich neun Studentinnen der Friedrich-Schiller-Universität befinden, nicht nur etwas erhalten, sondern auch zurückgeben, wurde nicht nur an zwei Bildern der Sportlerinnen deutlich, die der Uni-Leitung überreicht wurden. Der FF USV Jena ist auch Grund, ein Studium an der Friedrich-Schiller-Universität zu beginnen, wie die Erstsemesterbefragung aus dem letzten Wintersemester belegt. Die Jenaer „Partnerhochschule des Spitzensports“ und ihr Sportangebot wurden von über 85 % der westdeutschen Studienanfänger mit gut oder sehr gut bewertet. „Auch dies bestärkt uns darin, den Sport weiter zu fördern“, so Kanzler Bartholmé.


Rektor Klaus Dicke (l.) und Kanzler Klaus Bartholmé erhielten von „Spielführerin“ Carolin Schiewe ein künstlerisches Bild der Fußballerinnen des FF USV Jena.
(Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)

Publiziert 19.05.2011, 09:42 Uhr

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