Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort auf der BAB 4 in Höhe Jena
Am 03.01.2014 um 08:20 Uhr befuhr ein 46-jähriger aus Sachsen die BAB 4 in Richtung Frankfurt/Main. Im Baustellenbereich in Höhe von Jena kam dieser mit seinem Kleintransporter nach rechts und kollidierte mit einer Warnbake.
Anschließend setzte er seine Fahrt fort. Die Beamten der Autobahnpolizei konnten den Fahrzeugführer wenig später auf einen Autobahnparkplatz in Höhe von Weimar feststellen, der im Fahrzeug saß und schlief. Die Beamten weckten den völlig erschöpften Fahrzeugführer.
Gegen den 46- jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Glückliche Fahrzeugführerin nach Erhalt ihrer gesamten Dokumente
Am 03.01.2014 um 13:20 Uhr meldete sich eine aufgeregte Frau bei der Autobahnpolizei und teilte mit, dass sie momentan auf einem Parkplatz in Thüringen steht und in einer nicht näher bekannten Filiale von Mc Donalds ihre Handtasche verloren hatte.
Durch Abfragen von geografischen Besonderheiten durch den Beamten am Telefon konnte ermittelt werden, dass die 53-jährige Frau aus Baden-Württemberg sich auf dem Parkplatz Habichtsfang in der Nähe von Mellingen befand. Sie war mit ihrem Sohn auf der Rückfahrt von Berlin. In der Handtasche befanden sich Bargeld und Kreditkarten, so dass sie ohne nachzutanken ihre Fahrt in Richtung Wohnort nicht fortsetzen konnte. Sie wurde gebeten zum Hermsdorfer Kreuz zu fahren, um bei der Autobahnpolizei eine entsprechende Anzeige aufzugeben.
Zwischenzeitlich telefonierte der Beamte mit zahlreichen Filialen von Mc Donalds entlang der BAB 9. Bei der 4. Filiale wurde der Beamte fündig. Eine Mitarbeiterin der Mc Donalds Filiale in Linthe (Brandenburg) hatte die Handtasche gefunden und aufbewahrt. Nachdem der 53-jährigen Fahrzeugführerin der Verbleib ihrer Handtasche mitgeteilt wurde, setzte sie ihre Fahrt in Richtung Brandenburg fort und holte die Handtasche bei der ehrlichen Finderin ab. Überglücklich, dass noch alle Gegenstände in der Tasche waren, meldete sie sich um 16:15 Uhr bei der Autobahnpolizei in Thüringen und bedankte sich.
Verkehrsunfall mit einer verletzten Person auf der BAB bei in Höhe Erfurt
Am 03.01.2014 gegen 10:40 Uhr befuhr eine 21-jährige Fahrerin aus Nordrhein- Westfalen mit ihrem Pkw die BAB 4 in Richtung Frankfurt/Main. Zwischen den Anschlussstellen Erfurt Ost und Erfurt West beabsichtigte sie den Fahrstreifen zu wechseln, um ein langsamer fahrendes Fahrzeug zu überholen. Aus bisher noch ungeklärter Ursache wechselte sie dabei vom rechten auf den linken von drei Fahrstreifen, so dass sie mit dem auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Pkw kollidierte. In diesem Fahrzeug befand sich ein 39-jähriger aus Sachsen. Die Unfallverursacherin wurde dabei schwer verletzt.
Sorglose Hundehalter
In den letzten Tagen häufen sich Anrufe von Verkehrsteilnehmern, die teilweise gefährliche Fahrmanöver einleiten mussten, um frei laufenden Hunden auszuweichen. So auch am 04.01.2014 gegen 09:30 Uhr als sich ein Hund auf der BAB 71 in Höhe der Ortslage Heldrungen in der Nähe des Schmücke-Tunnels befand. Das Tier konnte durch Beamte eingefangen werden und wurde an ein ortsnahes Tierheim übergeben.
Tierisches Einfühlungsvermögen mussten so auch die Beamten der Autobahnpolizei in Leinfelde-Worbis am 03.01.2014 gegen 13:00 Uhr aufwenden, um eine entlaufene Hündin einzufangen, damit diese nicht wieder auf die BAB 38 läuft.
Die Beamten der Autobahnpolizei bitten daher die Hundehalter dafür Sorge zu tragen, dass ihre Hunde die Grundstücke nicht verlassen können. Tiere auf der Autobahn stellen immer wieder eine hohe Gefahr für die Verkehrsteilnehmer dar, die naturgemäß auf der Autobahn mit hohen Geschwindigkeiten fahren und Ausweichmanöver zu einer Gefährdung der Insassen führen können. Nicht zuletzt können strafrechtliche Konsequenzen folgen, wenn ein Tierhalter seinen Sicherungspflichten nicht erfüllt.




















