Der SPD-Kandidat Matthias Hey hat bei der gestrigen Landtagswahl im Freistaat Thüringen das Direktmandat im Wahlkreis Gotha II erneut gewinnen können. Demnach ging er nach Auszählung der Stimmen mit 38,5 Prozent als Sieger hervor.
„Ich danke allen Wählerinnen und Wählern für das mir entgegengebrachte Vertrauen“, so der Landtagsabgeordnete und fügt hinzu: „Das landesweite Ergebnis dämpft meine Freude allerdings um einiges.“ Nach Verlusten seiner Partei haben zwei Konstellationen zur Bildung einer Regierung jeweils nur eine Stimme Mehrheit und können damit keine ausreichende Stabilität insbesondere bei schwierigen Entscheidungen garantieren.
Nach Feststellung des amtlichen Endergebnisses steht außerdem fest, dass Matthias Hey das einzige Direktmandat seiner Partei erringen konnte. „Die Gothaerinnen und Gothaer waren eben schon immer etwas Besonderes“, meint Hey schmunzelnd und verweist darauf, dass in den kommenden Tagen auch der Fokus der Medien landesweit auf der Residenzstadt liegt.
Ob nun weitere Aufgaben auf den Landtagsabgeordneten zukommen, werden die nächsten Wochen entscheiden. „Die Thüringer SPD steckt in der schwersten Krise seit 1990, wir müssen jetzt den Kopf oben und die Nerven behalten“, ist sich Hey sicher. Auch zukünftig will er versuchen, seine Stimme für die Belange des Wahlkreises zu erheben, „in welcher Regierung auch immer“, so der Abgeordnete.























