Waldwirtschaft für gut befunden

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Finsterbergen.  Seit einem Jahr besitzt das Thüringer Forstamt Finsterbergen ein nationales Qualitätszertifikat (RAL) für die Holzernte und musste jetzt erstmals eine Wiederholungsprüfung über sich ergehen lassen.

Jährliche Fremdüberprüfungen sieht der Zertifizierungsgeber, die Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege e.V., ausdrücklich vor. Das RAL-Zertifikat dient der internen Optimierung der Betriebsabläufe und stellt eine wirkungsvolle Werbung für das Unternehmen dar. Geprüft werden Technik und Ausrüstung im Forstamt, fachgerechte Fälltechniken der eingesetzten Forstwirte, aber auch die Einhaltung ökologischer Standards und die Beachtung der Umweltschonung.

Der unabhängige RAL-Prüfer Olaf Jörss hat sich deshalb eingehend mit der Holzernte im Landeswald des Forstamts Finsterbergen befasst, die durchgeführten Holzeinschläge begutachtet, das Vorhandensein von Boden- und Bestandesschäden geprüft, die sichere Polterung des Holzes am Wegesrand erfasst und sogar die staatlichen Forstwirte auf das Tragen der vorgeschriebenen Sicherheitsausrüstung kontrolliert. „Rund 10.000 Unternehmen vertrauen in Deutschland dem RAL-Zertifikat, damit ist das Forstamt Finsterbergen Teil einer starken Gemeinschaft“, so der Leiter des Forstamtes Finsterbergen, Forstdirektor Dr. Horst Sproßmann. Prüfer Jörss war jedenfalls nach den Prüfungen rundum zufrieden.

Das Forstamt Finsterbergen darf das RAL-Qualitätszertifikat für ein weiteres Jahr verwenden und zeigt damit transparent und objektiv, dass es alle einschlägigen Gesetze, Verordnungen und Normen beispielhaft berücksichtigt. Das RAL-Zertifikat ist übrigens kostenpflichtig – Amtsleiter Sproßmann sieht es als rentierliche Investition in die Zukunft.

Publiziert: 6. April 2011, 15.37 Uhr

H&H Makler