1.500 Unterschriften für Erhalt des Brauereistandorts Gotha

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Der Kampf um OeTTINGER ist noch nicht beendet. Symbolfoto: Alexas Fotos/Pixabay

Gotha (red/sb, 15. September). „Gemeinsam mit Beschäftigten und ihren Familien, mit den Zulieferbetrieben und den Gothaer:innen werden wir uns für den Erhalt des Brauereistandortes mit mehr als 200 Beschäftigten einsetzen“, erklärte Sascha Bilay, LINKE-Landtagsabgeordneter aus Gotha anlässlich der Übergabe von mehr als 1.500 Unterschriften an die Geschäftsleitung von OeTTINGER.

Zur öffentlichen Übergabe hatte die Gewerkschaft „Nahrung, Genuss, Gaststätten“ gemeinsam mit dem Betriebsrat aufgerufen. Bilay unterstützte mit der LINKEN im Kreis Gotha die Unterschriftensammlung und hatte in den vergangenen Wochen selbst Unterschriften gesammelt. Der Abgeordnete vertraue darauf, dass es eine gute Lösung für den Brauerei-Standort Gotha geben werde: „Es ist jetzt wichtig, sich für eine langfristige Perspektive des Standortes einzusetzen, auch wenn OeTTINGER nicht mehr seiner Verantwortung als Arbeitgeber gerecht werden will“, so Bilay mit Blick auf die derzeitigen Verhandlungen zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat.

OeTTINGER hat angekündigt, flächendeckend die Mehrwegproduktion aufzugeben und seinen Standort in Gotha bis Ende 2022 zu schließen: „Aus kurzfristigen ökonomischen Gründen die Schließung des Unternehmensstandortes Gotha voranzutreiben, ist alles andere als ein Bekenntnis zu den Werten, mit denen Oettinger öffentlich wirbt wie ‚Tradition‘, ‚Heimat‘ und ‚Regionalbezug‘. Die geplante Umstellung auf mehr Einwegprodukte bei OeTTINGER ist Unternehmenspolitik aus dem letzten Jahrhundert. Gerade die aktuelle Entwicklung an den Rohstoffmärkten belegt, dass der ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft die Zukunft gehört“, fügt der LINKE-Politiker abschließend hinzu.

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