Bundestagswahl 2021: Bilanz des Kreisverbands der Grünen

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Gotha (red/al, 3. Oktober). Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Gotha hat auf seiner Mitgliederversammlung eine überwiegend positive Bilanz der Bundestagswahl gezogen.

Kreissprecher Albrecht Loth erklärte dazu: „So schlägt sich das Rekordergebnis auch im Wahlkreis Gotha-Ilm-Kreis nieder, wo wir mit einem Stimmenzuwachs von 2,1 Prozent der Zweitstimmen auf 5,8 Prozent ebenfalls das bisher stärkste Ergebnis bei einer Bundestagswahl erzielt haben. Das gilt auch für die Stadt Gotha, wo sich die Grünen um 2,5 Prozent auf 6,3 Prozent verbessern konnten. Unser Kreisverband gratuliert der bisherigen Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, zu ihrem siebten Einzug in den Bundestag. Katrin Göring-Eckardt, die Mitglied im Kreisverband Gotha ist, wird nun im Bundestag die einzige parlamentarische Stimme des Kreis Gotha darstellen. Bedauerlich ist, dass trotz des mit 6,6 Prozent bisher besten Thüringer Bundestagswahl-Ergebnis der angestrebte Gewinn eines zweiten Thüringer Mandats durch den Jenaer Heiko Knopf trotz eines enorm engagierten Wahlkampfs ganz knapp verpasst wurde.“

Überaus positiv gestalte sich außerdem die Mitgliederentwicklung des Kreisverbands, führt Loth weiter aus: „So konnten auf der Mitgliederversammlung acht neue Mitglieder in Stadt und Kreis Gotha begrüßt werden. Das überaus positive Mitgliederwachstum der vergangenen Jahre setzt sich damit kontinuierlich fort und zeigt deutlich den Schwung des Bundestagswahlkampfs. Grünes Engagement für immer stärker auf den Nägeln brennende Themen wie den dringend erforderlichen, echten Klima- und Artenschutz, aber auch die drängende Verkehrs- und Agrarwende, einen deutlich stärkeren Tierschutz sowie eine weltoffene, vielfältige Gesellschaft schlagen sich nicht nur in einem Stimmenzuwachs, sondern auch in einem ländlich geprägten Wahlkreis in immer mehr aktiven Mitgliedern nieder.“

Es werde deutlich, dass grüne Politik immer stärker in der Gesellschaft verankert sei. Ziel müsse nun eine zügige Regierungsbildung „mit deutlich grüner Handschrift“ sein, die den enormen Reformstau der letzten 16 Jahre angehen und schnellstmöglich beheben müsse.

 

 

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