Klausur der Kreistagsfraktion von SPD-Bündnis 90/Grünen

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Beratungen zur zukunftsfähigen Gestaltung des ländlichen Raums und Müllentsorgung im Landkreis Gotha.

Ohrdruf/Landkreis: Die Mitglieder der Fraktion SPD-Bündnis 90/Die Grünen im Gothaer Kreistag haben sich am vergangenen Samstag in der Schlossgartenpassage in Ohrdruf zur Klausurtagung getroffen, um inhaltliche Themen zu diskutieren und um die Ziele und das Arbeitsprogramm für 2019 abzustecken. Das gab Stefan Schambach, Fraktionsvorsitzender im Kreistag bekannt.

Dabei ging es unter anderem um die Frage, was die Kreispolitik tun kann, um eine ganzheitliche Entwicklung für das Kreisgebiet zu erreichen und hierbei insbesondere die ländlichen Regionen im Landkreis zu unterstützen.

„In einer Zeit, in der unter dem Druck des Internethandels und der Konzentration des Einzelhandels wichtige Versorgungseinrichtungen aus der Fläche verschwinden, muss man sich die Frage stellen, wie die betroffenen Orte trotzdem lebenswert gestaltet werden können?“, so Stefan Schambach, Vorsitzender der Fraktion.

In der Diskussion der Fraktion ging es deshalb um funktionierenden öffentlichen Personennahverkehr, flächendeckendes schnelles Internet, ein gut ausgebautes Schul- und Kindergartennetz, die Digitalisierung der Verwaltung aber auch um die Förderung des ehrenamtlichen Engagements.

Sozialdemokraten und Grüne waren sich einig, dass der Landkreis ein wichtiger, aber nicht der alleinige Akteur ist, wenn es darum geht, Lebensqualität vor Ort zu erhalten.

Im zweiten Teil der Beratung wurde das Thema Abfallentsorgung diskutiert. Obwohl zu dünne gelbe Säcke, verdreckte Wortstoffcontainer und illegale Müllablagerungen immer wieder Anlass für Frust und Ärger sind, konstatierten die Mitglieder der rot-grünen Kreistagsfraktion dem Landkreis Gotha ein funktionierendes und im Großen und Ganzen akzeptiertes System der Müllentsorgung.

„Wir haben Vorschläge diskutiert, wie wir die Abfallentsorgung im Kreis noch bürgerfreundlicher machen können. Die Einführung der gelben Tonne, die Herausgabe einer Abfallbroschüre und eine Kleinmengenregelung für Grünschnitt und Laub könnten die Akzeptanz des bestehenden Systems weiter erhöhen“, so Schambach.

Die Fraktion sprach sich zudem dafür aus, dass die Kreisverwaltung mit den Kommunen im Kreis das Gespräch führt, um nach Lösungen zu suchen, wie die Sauberkeit an den Wertstoffcontainerstellplätzen weiter verbessert werden kann.

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