Sozialkunde-Leistungskurs der KGS Herzog Ernst im Gespräch mit Mario Voigt

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24/02/2026 - Erfurt: Der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) war am 24. Februar 2025 im Gespräch mit einem Leistungskurs Sozialkunde der Klassenstufe 12 von der KGS „Herzog Ernst“ in Gotha. Thema war unter anderem der Ministerpräsident a.D. Bernhard Vogel. Bernhard Vogel ist am 2. März 2025 im Alter von 92 Jahren verstorben./ _________________ Foto: Jacob Schröter (017623787412)
Fliesenstudio Arnold

Eine besondere und seltene Gelegenheit bot sich dem Sozialkunde-Leistungskurs der 12. Klassen mit Kurslehrer Herrn Lukas Glaß am 24. Februar – kurz vor den anstehenden Abiturprüfungen: In der Staatskanzlei in Erfurt trafen die Schülerinnen und Schüler den amtierenden Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen, Mario Voigt, zu einem persönlichen Gespräch, welches fast zwei Stunden dauerte. Dies geht aus einem öffentlichen Schreiben des Sozialkundelehrers Lukas Glaß hervor.

„Der Ministerpräsident war uns sehr zugewandt. Wir waren überrascht, wie bodenständig und offen das Gespräch war – mit vielen persönlichen Beispielen und sehr schülernah“, fasste Julius Benser seine Eindrücke zusammen.

Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler eigenständig Themenschwerpunkte für den Austausch erarbeitet. Im Zentrum standen Fragen zur politischen Teilhabe junger Menschen und zur Attraktivität demokratischer Prozesse für die junge Generation. Ein weiterer Schwerpunkt betraf die aktuelle Bildungspolitik in Thüringen. Die Kursteilnehmer interessierten sich insbesondere für Entwicklungen rund um die gymnasiale Oberstufe, Prüfungsbestimmungen und schulrechtliche Reformen. Ministerpräsident Mario Voigt stellte sich den Fragen differenziert und erläuterte Zielsetzungen sowie Herausforderungen der gegenwärtigen Bildungspolitik des Landes.

Darüber hinaus gab er Einblicke in seine persönlichen Vorstellungen für das Thüringen der Zukunft. Diskutiert wurde insbesondere, wie die Attraktivität des Freistaates nach außen gestärkt und junge Menschen langfristig im Land gehalten werden können. Kontrovers, aber konstruktiv verlief die Debatte über mögliche Einschränkungen von Social Media für Jugendliche. Hier fragte der Ministerpräsident ausdrücklich nach den Perspektiven der Schülerinnen und Schüler und nahm deren Einschätzungen in die Diskussion auf.

Den Abschluss bildete die Frage einer Schülerin: „Was würden Sie sich an unserer Stelle von einem Ministerpräsidenten wünschen?“ Mario Voigt antwortete: „Mein Anspruch ist es, für euch als junge Generation die Vielzahl an Chancen unserer Zeit nicht zu verbauen, sondern alles dafür zu tun, dass ihr diese nutzen könnt.“

Für die Schülerinnen und Schüler war das Gespräch nicht nur eine fachliche Vertiefung zentraler Themen des Unterrichts, sondern auch ein eindrucksvoller Einblick in politische Verantwortung auf Landesebene. Die Herzog Ernst Schule bedankt sich herzlich bei Ministerpräsident Mario Voigt für seine Offenheit, die ausführlichen Antworten und die investierte Zeit.

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