FDP-Initiative für Aktionsplan Endometriose für Thüringen

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Der Plenarsaal des Thüringer Landtags. Foto: Lukas Götz, Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Robert-Martin Montag: Breite Zustimmung für FDP-Initiative für Thüringer Aktionsplan gegen Endometriose – „Oft wissen nicht mal Betroffene, dass sie an Endometriose leiden“

Erfurt/Gotha (red, 1. Juli). Frauen, die an Endometriose leiden, können wieder etwas mehr Hoffnung schöpfen. Während einer öffentlichen Anhörung im Thüringer Landtag gab es breite Zustimmung für die Initiative der FDP, einen Aktionsplan Endometriose für Thüringen zu erarbeiten.

Robert-Martin Montag (FDP). Foto: Landtag

„Endometriose ist eine weitverbreitete, aber dennoch weithin unbekannte, chronische Krankheit. Oft wissen nicht mal Betroffene, woran sie leiden. Sie machen häufig eine jahrelange Odyssee durch, ehe die wahren Ursachen erkannt werden“, sagt Robert-Martin Montag, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP. Der Aktionsplan soll einen Katalog an Maßnahmen umfassen. Sie reichen von der Forschung über die Fort- und Weiterbildung von Ärzten bis hin zu einer landesweiten Aufklärungskampagne sowie Vorsorge-Untersuchungen. „Endometriose geht mit erheblichen Verlusten an Lebensqualität einher. Betroffene sind in ihrer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben eingeschränkt. Das Problem ist komplex. Wir möchten dazu beitragen, es zu lösen“, betont der FDP-Politiker.

In Thüringen sind derzeit 7.200 Fälle ärztlich diagnostiziert, die Dunkelziffer ist groß. Im Durchschnitt dauert es sechs Jahre von den ersten Symptomen bis zur Diagnosestellung.

Hintergrund: 
Endometriose ist eine Unterleibserkrankung, deren Ursache wissenschaftlich bislang nicht geklärt ist. Die häufigsten Symptome sind Schmerzen.

Der vollständige Antrag.

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