Waltershausens Stadtrat: Rot-grüne Fraktion bricht auseinander

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Das Rathaus von Waltershausen. Foto: Rainer Aschenbrenner

SPD Fraktion trennt sich von Grünen

Waltershausen (red, 30. Juni). Die Trennung der SPD von den Grünen im Stadtrat von Waltershausen kommt nach mehr als vier Jahren gemeinsamer Fraktion.
Laut dem Vorsitzenden der SPD Stadtratsfraktion, Marco Wölk, gibt es zunehmend Differenzen in der Sacharbeit sowie im allgemeinem Engagement.
Er betonte, dass die Interessen der Bürger im Vordergrund stehen sollten und dass ideologische und parteipolitische Entscheidungen nicht die kommunalen Sachentscheidungen dominieren dürfen.

Marco Wölk. Foto: privat

Wölk, der sich seit 12 Jahren in der kommunalen Politik in Waltershausen engagiert und seit 2013 Fraktionsvorsitzender im Stadtrat ist, sagte, dass Waltershausen in den kommenden Jahren verschiedene Herausforderungen zu
bewältigen habe. Er nannte mehrere konkrete Beispiele. Dazu gehören der Wiederaufbau des Quartiers am Klaustor, ein flächendeckend schnelles Internet, die Schließung von
Baulücken in der Innenstadt und die Belebung dieser Bereiche.

Jeder Ortsteil habe zudem seine eigenen spezifischen Probleme, die gelöst werden müssen.
Diese reichen von der fehlenden Umgehungsstraße in Wahlwinkel über ein dauerhaftes Konzept für das Freibad Winterstein bis hin zur Erhaltung und regelmäßigen Nutzung der Bergbühne in Fischbach.

Darüber hinaus fehlt es beispielsweise im Neubaugebiet Ibenhain an einem Servicepunkt der Sparkasse, bezahlbarer Wohnraum fehle im gesamten Stadtgebiet, während innerstädtische Flächen seit Jahrzehnten brachliegen ohne bisher im Sinne der Wohnbebauung genutzt worden zu sein.

Mit der Trennung von den Grünen will Marco Wölk den Fokus mehr auf
Sacharbeit und damit auf die Lösung dieser kommunalen Herausforderungen
legen um damit die Bedürfnisse der Bürger in den Vordergrund stellen.

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