Rockets mit wichtigem Sieg im Kellerduell

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Die Raketen haben sich am Ostersonntag vor heimischer Kulisse mit 98:90 gegen die Eisbären Bremerhaven durchgesetzt und konnten sich den direkten Vergleich sichern. Das Trikot des 27. Spieltages wurde von UKA+HAUKE präsentiert. Insgesamt punkteten gleich fünf Spieler bei den Rockets zweistellig, mit 25 Punkten war Retin Obasohan Topscorer.

Die Rockets zeigten von Beginn an große Willenskraft, Kampfgeist und viel Zug zum Korb. Die Hausherren gingen jedem Ball nach und erkämpften sich diese oftmals. Retin Obasohan und Jerome Randle brachten ihr Team mit schönen Aktionen schnell in Front. Highlight war das Alley-Oop Anspiel von Randle auf Obasohan, der zum 7:1 einnetzte. Auch Youngster Kristian Kullamäe tat sich positiv hervor und traf gleich seinen ersten Wurf von der Dreierlinie.

Auch im zweiten Viertel ging das Team von Ivan Pavic konzentriert zu Werke und schaffte es oft, die Eisbären in der Defensive zu Unachtsamkeiten zu zwingen. Getragen von einem starken Obasohan, der bis zur Halbzeit 15 Punkte erzielte, tankten die Raketen mit 27 Punkten im Viertel neues Selbstbewusstsein.
Nach dem Pausentee schafften es die Eisbären, den Vorsprung zu verkleinern. Doch die Raketen behielten einen kühlen Kopf und hielten dem Druck stand. Näher als sieben Punkte kamen die Bremerhavener nicht heran.
Es entwickelte sich eine spannende Partie. Das Team von Head Coach Arne Woltmann setzte durch erfolgreiche Distanzwürfe immer wieder Nadelstiche, schaffte es aber nicht, die Führung der Raketen entscheidend zu verkleinern. Das lag auch an Nationalspieler Andreas Obst, der Scharfschütze erzielte im letzten Viertel zwei Dreier.

Kurz vor Ende kämpften sich die Eisbären nochmal heran. Doch Jerome Randle behielt einen kühlen Kopf und verwandelte zwei Freiwürfe zum 98:90-Endstand, bis zum Spielende hatten die Raketen die Führung nicht einmal abgegeben.
Head Coach Ivan Pavic: „Jeder weiß, dass dieser Sieg extrem wichtig für das Selbstvertrauen jedes einzelnen Spielers war und es sehr wichtig war, heute zu gewinnen. Ich glaube, dass wir in der ersten Halbzeit eine sehr gute Verteidigungsleistung gezeigt haben und mit sehr viel Einsatz gespielt haben. In der zweiten Halbzeit hat die Konzentration in der Verteidigung nachgelassen und wir haben wieder zu viele Punkte kassiert. Dass am Schluss die jungen Spieler den einen oder anderen Fehler machen, muss sich schnellstmöglich ändern, damit wir solche Spiele auch souverän nach Hause bringen. Man muss an Kristian Kullamäe und Johannes Richter, der nach seiner Operation mit viel Energie auf das Parkett zurückgekehrt ist, ein Lob aussprechen. Die Mannschaft hat sich jetzt endlich belohnt für die kleinen Entwicklungsschritte, die sie in den vergangenen Wochen gegangen ist. Unser Fokus liegt nun auf dem nächsten Spiel in Göttingen.“

The Londoner - Gotha

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